Paje und Jambiani teilen sich eine Lagune
Rund 1,5 km vor dem Strand von Paje bricht der Indische Ozean an einem Riff. Die Dünung bleibt draußen. Dahinter liegt flaches Wasser über Sandgrund, bei Ebbe so seicht, dass du fast überall stehst, bei Flut etwa brusttief und immer noch glatt. Die ganze Kite- und Wingszene der Insel sitzt an dieser Ostküste, Paje in ihrem südlichen Teil.
Mitten durch die Lagune vor dem Kite Centre zieht sich ein Streifen mit Algenfarmen. Du siehst ihn von weitem und fährst einfach drumherum. An Spitzentagen stehen nach Zählung der Schule 50 bis 150 Kites in der Luft.
Jambiani beginnt rund 7 km weiter südlich, eine Viertelstunde mit dem Auto. Lagune, Riff, Wind und Gezeiten sind dieselben, nur rücken nach Süden hin Riffkanten und bei Ebbe Sandbänke näher, mit Felsen und Korallen dazwischen. Die Kite-Areas werden kleiner. Am besten funktioniert Jambiani bei hohem Wasser; bei Niedrigwasser einer Springtide ist es zum Foilen weniger gut. Zanzikite fährt dort am Spot Mwendawima, einem breiten Strand mit warmem, flachem und seichtem Wasser in der Lagune.
Für den ersten Kurs empfiehlt das Kite Centre Paje: mehr IKO-Schulen zur Auswahl, kurze Wege. Jambiani sieht die Schule eher für Fortgeschrittene, die allein Wasserzeit sammeln wollen, mit weniger Gedränge und niedrigeren Kosten. Was den Wing vom Kite und vom Segel trennt: Wingfoil.
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| Paje | Jambiani | |
|---|---|---|
| Entfernung vom Flughafen | 50 km | 55 km |
| Fahrzeit | 60-75 min | 75-90 min |
| Wind | 14-22 Knoten | 14-22 Knoten |
| Schulen | mehr als 10 | 3-4 |
| Kites an Spitzentagen | 50-150 | 10-30 |
Bei Springtide läuft die Lagune fast leer
Um Voll- und Neumond zieht sich das Wasser beinahe bis ans Riff zurück. Den Tidenhub gibt kitereisen.com für diese Tage mit bis zu etwa 4 m an: Bei Hochwasser steht das Meer nah an der Station, bei Niedrigwasser gehst du rund 300 m zu Fuß bis zur Lagune, befahrbar bleibt sie auch dann. Um Halbmond, bei Nipptide, bewegt sich das Wasser kaum. Der Hub liegt dann bei 1 bis 2 m, und du kannst den ganzen Tag fahren.
Etwa 200 bis 300 m vor dem Strand stecken die Stangen der Algenfarmen im Sand. Bei tiefstem Niedrigwasser läufst du an ihnen vorbei. Ohne Schuhe ist das keine gute Idee, im Flachen liegen Seeigel.
Das Kite Centre legt seine Stunden nach der Tide. Zum Wingfoilen taugt die Lagune, so die Schule, schon bei Ebbe, denn Strömung gibt es dort keine, und bei Flut ist sie brusttief und bleibt flach. Draußen hinter dem Riff läuft eine Dünung von 1 bis 1,5 m, an starken Kusi-Tagen bis zu 3,5 m. Einsteiger bleiben innen.
Der Mondkalender gehört neben die Flugdaten: In den Halbmondwochen fährst du durch, in den Wochen um Voll- und Neumond richtet sich dein Tag nach der Tide.

Bwejuu gleich nebenan, Kiwengwa weiter im Norden
Nördlich von Paje schließt Bwejuu an. Dort stehen mehr Algenfarmen im Wasser, Korallen liegen dichter, und fahrbar ist es erst ab halber Tide. Das Kite Centre schickt nur erfahrene Rider dorthin, Unterricht gibt es in Bwejuu nicht.
Kiwengwa liegt ein gutes Stück weiter oben an der Ostküste. Über Nungwi und Kiwengwa urteilt das Kite Centre knapp: Resortstrände, keine echten Kitespots. Die Betreiber vor Ort beschreiben bei IKSURFMAG dagegen den längsten weißen Sandstrand der Insel, Wasser, das zum Foilen tief genug ist, eine kleine Lagune bei Ebbe und schräg auflandigen Wind. Die Riffwellen draußen sind dort Fortgeschrittenen vorbehalten.
Am Strand von Kiwengwa sitzt das Duotone Pro Center Zanzibar neben dem Mvuvi Resort. Das Team des Centers gibt für die Saison 15 bis 25 Knoten an, mit sehr wenigen windstillen Tagen.
Kaskazi im Winter, Kusi im Sommer
Zwei Passatwinde tragen die Saison. Der Kaskazi kommt aus Nordost und weht von Ende Dezember bis Mitte März, meist mit 14 bis 18 Knoten, im Windguide des Kite Centre mit 12 bis 18. Der Kusi weht aus Südost, setzt Mitte Juni ein und hält bis Mitte Oktober. Er ist der stärkere der beiden: 14 bis 22 Knoten, oft 18 bis 22, und an Nachmittagen im Juli und August häufig mehr als 20. Beide wehen sideshore.
Über den Tag baut der Wind sich auf. Der Durchschnitt liegt bei etwa 16 Knoten, am kräftigsten wird es am späten Nachmittag und frühen Abend. kitereisen.com beschreibt den Kusi in Paje als gleichmäßig, schräg auflandig von rechts, morgens um 12 Knoten und nachmittags 18 bis 22. Den Kaskazi nennt der Veranstalter weniger konstant und etwas böig, Winterreisen empfiehlt er bis Mitte März.
Zwischen den Passaten liegen die Regenzeiten. Die langen Regen fallen von Mitte März bis Mai, die kurzen von Ende Oktober bis Anfang Dezember, und in beiden Phasen wird der Wind lückenhaft und zu schwach. Das Kite Centre empfiehlt jeden Monat außer April und November. Aquaholics hält Januar, Februar, Juni, Juli und August für die beständigsten Monate.
Im Dezember gehören die ersten 10 bis 15 Tage noch zum Übergang, mit 12 bis 16 Knoten. Ab etwa dem 15. bis 20. Dezember stellt sich der Kaskazi mit 14 bis 18 Knoten ein, gut für Einsteiger und Leichtwind-Foiler.
Das Wasser hat übers Jahr 24 bis 28 °C. Die Luft erreicht im Kusi 24 bis 27 °C, im Kaskazi 27 bis 30 °C. Näher liegen die Winterziele auf den Kanaren und in Ägypten.
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| Zeitraum | Wind | Luft |
|---|---|---|
| Ende Dezember bis Mitte März (Kaskazi, Nordost) | 12-18 Knoten | 27-30 °C |
| Mitte März bis Mai (lange Regenzeit) | lückenhaft, zu schwach | - |
| Mitte Juni bis Mitte Oktober (Kusi, Südost) | 14-22 Knoten, nachmittags oft über 20 | 24-27 °C |
| Ende Oktober bis Anfang Dezember (kurze Regenzeit) | lückenhaft, zu schwach | - |
Die Wingschulen von Paje bis Kiwengwa
Sechs Stationen unterrichten Wing, fünf davon an der Lagune zwischen Paje und Jambiani, eine in Kiwengwa. Alle sind bei der IKO gelistet oder arbeiten mit IKO-zertifizierten Lehrern.
Kite Centre Zanzibar, Paje
Die IKO-Schule fährt Duotone und führt dich vom ersten Kontakt mit dem Wing bis zum eigenständigen Fahren. Die Stufen heißen TRY, LEARN und RIDE: erst Wing-Kontrolle und Board, dann Starten, Stoppen und die ersten Meter, zuletzt die ersten Flüge auf dem Foil in beide Richtungen und mit Höhe laufen. Eine Einheit dauert 1,5 oder 2 Stunden, privat oder halbprivat. Wer schon fährt, leiht Wingmaterial an der Station.
Aquaholics, Paje
Aquaholics unterrichtet in Paje auf Naish-Material und hat in Dongwe eine zweite Basis für Surftrips. Der Einstieg heißt Discover: eine Stunde 1:1 mit Materialkunde, Sicherheitseinweisung, Wing-Handling und dem ersten Mal auf dem Board. Danach kommen Progress mit zwei Stunden und Go getter mit vier Stunden (“Zero to Riding”). Zu zweit teilst du dir Lehrer, Set und Preis. Im Unterricht ist eine Materialversicherung enthalten, in der Miete nicht.
Zanzibar Kite Paradise, Paje
Das Kite-, Wing- und eFoil-Center gehört zum Zanzibar White Sand Luxury Villas & Spa. Die Lehrer sind IKO-zertifiziert, das Material stammt komplett von Ozone, und während jeder Stunde liegt ein Rettungsboot auf dem Wasser. Nach Theorie und Strand (First Steps) übst du auf einem SUP-Board Kurven, mit dem Wind und dagegen (Get Started). Rookie bringt die ersten Flüge auf dem Foil, Rider längere Strecken und Tempokontrolle, Hero Höhe laufen und Wenden auf dem Foil. Danach bist du nach dem Anspruch der Schule ein selbstständiger Wingfoiler.
Zanzikite und Coconuts Kite, Jambiani
Zanzikite fährt am Spot Mwendawima und bietet eine dreistündige Wing-Einführung mit kompletter Ausrüstung an, Vorkenntnisse brauchst du keine. Die leitenden Lehrer sind IKO-zertifiziert, die Station ist Partnerschule von Ozone. Das Material ist im Kurspreis enthalten, Prallweste, Helm und Sicherheitseinweisung gehören dazu. Coconuts Kite steht ebenfalls in Jambiani, ist bei der IKO gelistet und unterrichtet Wing.
Duotone Pro Center Zanzibar, Kiwengwa
Neben dem Mvuvi Resort an der Ostküste weht die Duotone-Flagge. Das Center unterrichtet Kitesurfen, Wingfoil, Kitefoil und SUP und verleiht das Material dazu. Für tieferes Wasser hält es ein Rettungsboot bereit.
Regeln am Strand macht jede Station für sich: Das Kite Centre legt die Stunden nach der Tide und schickt niemanden zum Unterricht nach Bwejuu, Zanzikite verlangt Weste und Helm, bei Zanzibar Kite Paradise liegt das Boot auf dem Wasser. Aufbau und Preise eines Kurses zu Hause: Wingfoil-Kurs.
Was Unterricht und Leihmaterial kosten
In Paje zahlst du je nach Station in Euro oder in Dollar. Das Kite Centre Zanzibar rechnet in Euro: Wingstunden ab 99 € pro Person, wenn du sie mit einem Partner teilst, ab 129 € privat, Leihmaterial von Duotone ab 49 €. Die Preise auf der Website gelten für die Vorausbuchung, am Schalter wird es rund 5 bis 15 % teurer.
Aquaholics und Zanzibar Kite Paradise führen ihre Listen in US-Dollar. Bei Aquaholics fällt der Stundenpreis mit der Länge des Pakets von 100 auf 80 USD, die Liste steht unter Vorbehalt von Änderungen. Zanzibar Kite Paradise listet Privatunterricht in Paketen von zwei bis zehn Stunden, und je Stunde sinkt der Preis dort von 110 USD im kleinsten auf 85 USD im größten Paket. Bei B4 Kitesurf Zanzibar, einer Partnerstation von kitereisen.com, kostet eine Stunde Wing-Miete 55 €.
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| Station | Angebot | Preis |
|---|---|---|
| Kite Centre Zanzibar | Wingstunde zu zweit | ab 99 € |
| Kite Centre Zanzibar | Wingstunde privat | ab 129 € |
| Kite Centre Zanzibar | Leihmaterial Duotone | ab 49 € |
| Aquaholics | Unterricht, 1 Std. | 100 USD |
| Aquaholics | Unterricht, 2 Std. | 190 USD |
| Aquaholics | Unterricht, 4 Std. | 340 USD |
| Aquaholics | Unterricht, 6 Std. | 480 USD |
| Aquaholics | Wing-Miete, 1 Std. | 60 USD |
| Aquaholics | Wing-Miete, halber Tag | 90 USD |
| Zanzibar Kite Paradise | First Steps, 2 Std. privat | 220 USD |
| Zanzibar Kite Paradise | Get Started, 4 Std. privat | 390 USD |
| Zanzibar Kite Paradise | Rookie, 6 Std. privat | 540 USD |
| Zanzibar Kite Paradise | Rider, 8 Std. privat | 700 USD |
| Zanzibar Kite Paradise | Hero, 10 Std. privat | 850 USD |
| Zanzibar Kite Paradise | Wingset (Wing, Board, Foil), 1 Std. | 70 USD |
| Zanzibar Kite Paradise | Wingset, halber Tag | 100 USD |
| Zanzibar Kite Paradise | Wingset, ganzer Tag | 130 USD |
| Zanzibar Kite Paradise | Wingset, 1 Woche | 590 USD |
| B4 Kitesurf Zanzibar | Wing-Miete, 1 Std. | 55 € |
Flautentage in Paje auf dem eFoil
An Tagen, an denen der Passat ausbleibt, setzt dich Zanzibar Kite Paradise auf ein eFoil oder ein SUP. Das Center in Paje unterrichtet und vermietet das elektrische Board. Eine private Stunde mit Lehrer kostet 190 USD, die Miete für eine Person 90 USD für 30 Minuten und 150 USD für eine Stunde.
Grundlagen zum Board: eFoil. Die ersten Minuten darauf: eFoil für Anfänger.
Pauschal gebucht über kitereisen.com
Als Paket verkauft die Surf & Action Company Touristik GmbH aus Oberhaching bei München die Insel unter ihrer Marke kitereisen.com. Im Programm stehen Kite- und Wingreisen nach Paje, beschrieben mit dem Satz „Sansibar ist ein echtes Wingfoil-Paradies“, gedacht für alle, die Flachwasser und Stehtiefe suchen. Partnerstationen sind das Kite Centre Zanzibar, B4 Kitesurf Zanzibar und Kite Dream Zanzibar.
Unterrichtet wird dort auf Englisch, so der Veranstalter. Einige Stationen machen in der Regenzeit im November zu; der Wind ist dann lückenhaft und zu schwach.
Ab Frankfurt ohne Umsteigen, ab Zürich mit Edelweiss
Sansibars Flughafen heißt seit 2010 Abeid Amani Karume International (ZNZ) und liegt etwa 5 km südlich von Zanzibar City. Condor fliegt ab Frankfurt nonstop hin, rund neun Stunden, zurück mit Zwischenlandung in Mombasa. Ab München, Wien und Zürich steigst du in Frankfurt um.
Ab Zürich gibt es eine zweite Möglichkeit. Edelweiss fliegt in der Winter- und in der Sommersaison ohne Flugzeugwechsel nach Sansibar, auf dem Hinflug mit einem Stopp am Kilimanjaro. Ab München und Wien geht es sonst über ein Drehkreuz: Istanbul mit Turkish Airlines, Doha mit Qatar Airways, Dubai mit flydubai, Addis Abeba mit Ethiopian oder Nairobi mit Kenya Airways.
Vom Festland fahren Schnellfähren von Dar es Salaam nach Stone Town, unter anderem von Azam Marine.
Vom Flughafen nach Paje sind es rund 50 km, 60 bis 90 Minuten. Ein privates Taxi kostet nach Schätzung des Kite Centre etwa 50 bis 70 USD pro Auto. Nach Jambiani kommen 5 km und eine Viertelstunde dazu. In Paje selbst brauchst du kein Auto, der Ort lässt sich zu Fuß erkunden.
Visum, Pflichtversicherung und Impfungen
Sansibar gehört zu Tansania, und mit deutschem, österreichischem oder Schweizer Pass brauchst du ein Visum für 50 USD. Beantragt wird es über das e-Visa-Portal der tansanischen Einwanderungsbehörde ↗, das auch für Sansibar gilt; die Entscheidung kommt per E-Mail.
Das Auswärtige Amt ↗ rät, das e-Visum vor der Reise zu beantragen, und rechnet mit mindestens zehn Arbeitstagen Bearbeitung. Ein Visum bei Ankunft ist möglich, aber nicht garantiert. Die 50 USD gelten auch für Kinder, zahlbar mit Karte oder bar in Dollar. Akzeptiert werden Reisepass, vorläufiger Reisepass und Kinderreisepass, der Personalausweis nicht. Der Pass muss noch mindestens sechs Monate über die Reise hinaus gültig sein, nach Angaben des österreichischen Außenministeriums ↗ mit drei freien Seiten.
Die ZIC-Versicherung für Sansibar
Seit dem 1. Oktober 2024 müssen ausländische Besucher Sansibars eine Einreiseversicherung der Zanzibar Insurance Corporation (ZIC) abschließen. Eingeführt hat die Pflicht die Revolutionsregierung von Sansibar; die tansanische Botschaft in Japan gab sie am 11. September 2024 bekannt. Die Police gilt für Aufenthalte bis 92 Tage, kostet 44 USD und wird über visitzanzibar.go.tz abgeschlossen. Eine andere Reiseversicherung wird nach Angaben des Auswärtigen Amts dafür nicht anerkannt.
Seit dem 1. Oktober 2026 verlangt das tansanische Festland eine eigene Versicherung der NIC, ebenfalls für 44 USD. Beide werden jeweils auf der anderen Seite anerkannt. Unsere Lesart: Für eine Reise, die nur nach Sansibar führt, genügt die ZIC-Police, und wer mit der NIC-Police vom Festland herüberkommt, braucht keine zweite. Eine Reisekrankenversicherung mit Rücktransport empfiehlt das Auswärtige Amt zusätzlich. Rechtsberatung ist das nicht; was am Reisetag gilt, sagen die Behörden.
Gelbfieber, Malaria und Plastiktüten
Pflichtimpfungen gibt es keine. Bei direkter Anreise aus Deutschland verlangt Tansania auch keinen Gelbfieber-Nachweis. Anders ist es, wenn du aus einem Gelbfiebergebiet kommst, etwa aus einem Nachbarland. Dann brauchst du den Impfnachweis, außer du warst dort weniger als 12 Stunden im Transit und hast den Flughafen nicht verlassen.
Für Malaria nennt das Auswärtige Amt in Tansania unterhalb von 2.500 m ganzjährig ein hohes Risiko, Sansibar eingeschlossen. Es rät zu Mückenschutz bei Tag und Nacht, zu Moskitonetzen und zu ärztlicher Beratung über eine Prophylaxe.
Plastiktüten sind im ganzen Land verboten. Kleine Zipbeutel für Kosmetik und Flüssigkeiten im Handgepäck sind ausgenommen, andere Tüten werden an der Gepäckkontrolle abgenommen. Das österreichische Außenministerium zählt Sansibar nicht zu den Gebieten mit Sicherheitsstufe 3.
Rashguard, Riffschuhe und Mückenschutz im Gepäck
Einen Neoprenanzug lässt du zu Hause. Auf der Packliste des Kite Centre stehen Rashguard und lange Ärmel, riffverträgliche Sonnencreme mit LSF 50, ein Hut mit Kinnriemen und eine Sonnenbrille am Band, für Juli bis September optional ein Neopren-Top mit 1 oder 2 mm.
Wasserschuhe brauchst du für die Wege übers Riff bei Ebbe und für die Seeigel im Flachen. Für die Abende kommt Mückenschutz dazu, der wegen der Malaria sowieso ins Gepäck gehört. Wer schon foilt, packt nach dem Rat der Schule den eigenen, fertig eingestellten Mast und das eigene Wingset ein; alle anderen leihen vor Ort. Die Teile eines solchen Sets zählt die Seite Wingfoil-Set auf.
Viele Standardpolicen schließen Abenteuersportarten aus. Das Kite Centre rät deshalb, vor der Abreise nachzusehen, ob deine Reiseversicherung Wingfoil abdeckt. Aquaholics empfiehlt eine weltweite Versicherung für Leihmaterial und nennt dafür das „Safety Tool“ des VDWS.
US-Dollar in bar brauchst du für ein Visum bei Ankunft und für Trinkgeld, Karten nehmen die meisten Hotels und Restaurants. Die Steckdosen sind vom Typ G.

Was eine Wingwoche auf Sansibar kostet
Flug und Unterkunft kommen extra. Ein Einsteigerkurs über sechs Stunden kostet bei Aquaholics 480 USD, bei Zanzibar Kite Paradise 540 USD. Dazu kommen 50 USD Visum, 44 USD ZIC-Versicherung und das Taxi vom Flughafen. Mit diesen Posten landest du bei grob 600 bis 700 USD, bevor du ein Zimmer bezahlt hast.
Die ganze Leiter bis Hero, zehn Stunden bei Zanzibar Kite Paradise, kostet 850 USD, mit Einreise und Transfer rund 1.000 USD. Für alle, die schon fahren und nur Material brauchen, ist die Wochenmiete eines Wingsets bei Zanzibar Kite Paradise mit 590 USD der größte Posten, zusammen mit Einreise und Taxi rund 750 USD.
Das Wasser hat dabei im Kaskazi wie im Kusi 24 °C und mehr, und bei Ebbe steht die Lagune fast überall. Weitere Reviere für Wing und eFoil sammelt die Seite eFoil-Spots.

