Startbild des offiziellen Audi e-tron foil Videos: eFoil-Fahrt über türkisfarbenem Wasser

Audi e-tron foil

Deutsche Ingenieursarbeit: das eFoil, das als das sicherste gilt

Aktualisiert:

Die Marke: Aerofoils GmbH und Audi

Das Audi e-tron foil ist eine kuriose Erscheinung auf dem eFoil-Markt: der Name einer Automarke auf einem Wassersportgerät. Hinter den Boards stehen allerdings nicht die Montagelinien des Autobauers, sondern die Aerofoils GmbH, ein bayerisches Unternehmen, das sich auf die Entwicklung und den Bau elektrischer Hydrofoils spezialisiert hat. Verkauft werden die Produkte unter dem Audi-Markennamen als Audi e-tron foil. Bei Audi steht e-tron für den Elektroantrieb, und genau diese Botschaft nimmt das Board mit aufs Wasser: elektrischer Antrieb, deutsche Ingenieursarbeit, Premium-Verarbeitung.

Falls du zum ersten Mal über das Thema stolperst: Ein eFoil ist ein elektrisch angetriebenes Hydrofoil-Surfbrett, das sich ab einer gewissen Geschwindigkeit über den Auftrieb seines Flügels aus dem Wasser hebt. Du fliegst praktisch über die Oberfläche. Das Premium-Segment prägen heute vor allem das amerikanische Lift und das australische Flite; das Audi e-tron foil ist in diesem Feld die deutsche Alternative.

Premium ist bei eFoils kein leeres Etikett: Teurere Modelle bieten meist bessere Materialien, stärkere Motoren und langlebigere Akkus, was sich auf Dauer in der Zuverlässigkeit bemerkbar macht. Aerofoils setzt sich vom Feld aber nicht in erster Linie über die Materialwahl ab, sondern mit einem einzigen, klar umrissenen Versprechen: Laut Fachpresse ist dies das sicherste eFoil, das du derzeit kaufen kannst. Was genau dahintersteckt, nehmen wir im nächsten Kapitel auseinander.

Ein sehr praktischer Punkt kommt hinzu: Von den Premium-Herstellern entwickelt und baut allein Aerofoils direkt in Deutschland. Lift verschifft seine Boards aus den USA, Flite aus Australien; hier sitzt der Hersteller in Bayern, quasi vor der Haustür. Was diese Nähe für Käufer hierzulande bedeutet, bekommt weiter unten ein eigenes Kapitel.

Zur Einordnung auf der Marktkarte: Lift und Flite sind die beiden großen Namen des klassischen Propeller-Premiums; das schwedische Awake ist der Herausforderer aus der Jetboard-Welt; Waydoo führt die Preis-Leistungs-Klasse an; und das bulgarische SiFly ist der Neuling mit EU-Fertigung und aggressiven Preisen. In dieser Aufstellung besetzt das Audi e-tron foil eine eigene Position: deutsches Premium, gebaut um ein Sicherheitskonzept. Es will weder das billigste noch das schnellste sein, sondern das eFoil, dem du deine Familie am ehesten anvertraust.

Das Audi e-tron foil in Aktion

Offizielle Bilder und die komplette Modellpalette: aerofoils.de ↗

Sicherheit: der vollständig gekapselte Jet-Antrieb

Bei den meisten eFoils dreht ein Elektromotor am Mast einen offenen Propeller unter Wasser. Das Audi e-tron foil löst das anders: Es nutzt einen komplett gekapselten Jet-Antrieb. Ein Impeller, ein Laufrad in einem geschlossenen Gehäuse, beschleunigt das Wasser; von außen ist kein einziges rotierendes Teil erreichbar. Es gibt keinen freien Propeller, an den Hand, Fuß oder Flosse geraten könnte.

Genau diese Konstruktionsentscheidung ist der Grund, warum die internationale Fachpresse das Board immer wieder als eines der sichersten eFoils und beste Wahl für Einsteiger führt. Sauber formuliert heißt das nicht, dass das Gerät harmlos wäre. Es heißt, dass es unter den aktuell erhältlichen eFoils als das sicherste gilt, weil eine der Hauptquellen für Verletzungen, der offene Propeller, konstruktiv beseitigt wurde.

Wer zum ersten Mal neben einem eFoil steht, stellt fast immer dieselbe Frage: „Was passiert, wenn ich runterfalle?“ Bei einem Board mit offenem Propeller umfasst die ehrliche Antwort mehrere Vorsichtsregeln. Beim gekapselten Jet-Antrieb fällt sie deutlich kürzer aus: Du plumpst ins Wasser wie von jedem anderen Brett auch, und mit einem rotierenden Teil kannst du nicht in Berührung kommen. Der Unterschied zeigt sich auch an Land. Ein eFoil muss aus dem Wasser gehoben, über den Strand getragen und aufs Auto geladen werden, oft umringt von neugierigen Kindern. Mit gekapseltem Antrieb verlangen diese Alltagsmomente weniger Wachsamkeit, und das zählt auf Dauer mehr, als du zunächst denkst.

Ein kurzer Blick auf die Funktionsweise lohnt sich, denn ein Jet-Antrieb ist mehr als ein „Propeller mit Gitter“. Das Jet-Prinzip: Der Antrieb saugt Wasser durch einen geschlossenen Kanal an und stößt es mit hoher Geschwindigkeit nach hinten aus. Den Schub liefert der austretende Wasserstrahl, nicht ein frei rotierendes Blatt. Das Laufrad arbeitet komplett im Inneren des Gehäuses; weder beim Schwimmen noch beim Hantieren mit dem Board kannst du damit in Kontakt kommen. Jetskis nutzen ein ähnliches Prinzip, Aerofoils hat den Ansatz auf den Maßstab eines eFoils übertragen.

Das Audi e-tron foil in Ober- und Unterwasseransicht, der Tragflügel bleibt unter der Oberfläche sichtbar

Warum wiegt das so schwer? Weil du als Einsteiger garantiert oft fallen wirst, das gehört zum Lernen dazu. Nach dem Sturz schwimmst du zum Board zurück und ziehst dich hinauf, und dabei kommen Hände und Füße zwangsläufig in die Nähe des Antriebs. Bei offenen Propellern lautet die Grundregel deshalb: Gliedmaßen so weit wie möglich von Motor und Flügeln fernhalten und das Foil nie als Trittstufe benutzen. Der gekapselte Jet-Antrieb senkt dieses Risiko in der Konstruktion selbst: Du darfst beim Zurückklettern patzen und ungeschickt sein, einem rotierenden Blatt begegnest du auch dann nicht.

Dasselbe Argument zählt doppelt, wenn nicht nur ein einzelner geübter Besitzer das Board nutzt. In Familien schwimmen Kinder gern rund ums Brett; bei Schulen und Verleihern landet das Gerät Tag für Tag in unerfahrenen Händen. Kein Zufall, dass die Fachpresse gekapselte eFoils ausdrücklich als schulungs- und verleihfreundliche Lösung nennt.

Eines ändert aber auch der gekapselte Antrieb nicht: Fallen will gelernt sein. Wenn das Board unruhig wird, nutze den letzten stabilen Moment zum Abspringen. Spring immer zur Seite oder nach hinten, nie nach vorn, und bring so viel Abstand wie möglich zwischen dich und das Foil. Flügel und Mast sind starre Bauteile, und ein Aufprall darauf tut auch dann weh, wenn kein einziges rotierendes Teil frei liegt. Der gekapselte Antrieb schaltet also eine der Hauptrisikoquellen aus, nicht alle.

Zum vollständigen Bild gehört, dass die Kapselung einen technischen Preis haben kann: Gegenüber dem offenen Propeller bedeutet das Gehäuse womöglich etwas mehr Widerstand. Freizeitfahrer spüren davon in der Praxis wenig; wer Leistung auf Wettkampfniveau sucht, sollte mehrere Marken probefahren. Und das Wichtigste: Der gekapselte Antrieb ersetzt keine Schutzausrüstung. Die Weste ist Pflicht, der Helm dringend empfohlen. Such dir zum Lernen glattes, ausreichend tiefes Wasser und halte großzügig Abstand zu Badenden und anderen Wasserfahrzeugen. Der schnellste und sicherste Weg bleibt das Lernen mit Trainer.

Frau gleitet bei Sonnenuntergang auf dem Audi e-tron foil, im Hintergrund ein Leuchtturm

Modelle und Preise

Das Aerofoils-Programm 2026 besteht aus fünf Sets und ist so übersichtlich gegliedert wie nie: drei Voll-Carbon-Boards (Adventure, Performance, Competition) und zwei aufblasbare Modelle (Hyperfly, Airfly). Die Rolle des früheren eFoil Scooter hat das Hyperfly übernommen: Mit seinem abnehmbaren Hyperbar-Lenker fährt es sich als eFoil mit Haltegriff oder als klassisches Brett. Alle fünf Sets bauen auf denselben gekapselten Jet-Antrieb, das Sicherheitskonzept zieht sich also durch die gesamte Palette.

Eine Anmerkung zum Markennamen: Der Hersteller tritt inzwischen schlicht als Aerofoils auf (seit 2025 Teil der Rosenxt-Gruppe); die Bezeichnung „Audi e-tron foil“ ist das Erbe der früheren Zusammenarbeit. Der Kern bleibt derselbe: Münchner Ingenieurs-Know-how und der gekapselte Antrieb.

AdventureAerofoils 2026

Das Allround-Karbonmodell von Aerofoils: 103-Liter-Board, geschlossener Jet-Antrieb, mit dem größeren Akku bis zu 2 Stunden Fahrzeit.

Boardgröße
176 × 72 × 13 cm
Volumen
103 l
Gewicht
Board 11 kg, Set 28,6-33,3 kg
Akku
1130 Wh (Light) oder 2120 Wh (Endurance)
Fahrzeit
bis zu 1 h (Light) / bis zu 2 h (Endurance)
Ladezeit
ca. 50 min - 2 h 15 min (je nach Akku)
Höchstgeschwindigkeit
bis zu 50 km/h
Max. Fahrergewicht
120 kg
Antrieb
geschlossener Jet-Antrieb
Bauweise
Voll-Karbon
Ár (kb.)
ca. 14.269 €

Nach Herstellerangaben (Stand: 2026-07-05). Preise nur zur Orientierung.

PerformanceAerofoils 2026

Sportlicheres, kleineres Board für fortgeschrittene Rider: 83 Liter, bis zu 55 km/h, mit demselben geschlossenen Jet-Antrieb.

Boardgröße
153 × 67 × 13 cm
Volumen
83 l
Gewicht
Board 9,2 kg, Set 26,8-31,5 kg
Akku
1130 Wh (Light) oder 2120 Wh (Endurance)
Fahrzeit
bis zu 1 h / bis zu 2 h
Ladezeit
ca. 50 min - 2 h 15 min
Höchstgeschwindigkeit
bis zu 55 km/h
Max. Fahrergewicht
110 kg
Antrieb
geschlossener Jet-Antrieb
Bauweise
Voll-Karbon
Ár (kb.)
ca. 14.269 €

Nach Herstellerangaben (Stand: 2026-07-05). Preise nur zur Orientierung.

CompetitionAerofoils 2026

Das kleinste, agilste Aerofoils-Board (73 l) für erfahrene Rider mit Lust auf Tempo.

Boardgröße
135 × 63 × 13 cm
Volumen
73 l
Gewicht
Board 8 kg, Set ca. 27 kg
Akku
1130 Wh (Light) oder 2120 Wh (Endurance)
Fahrzeit
bis zu 1 h / bis zu 2 h
Höchstgeschwindigkeit
55 km/h
Max. Fahrergewicht
100 kg
Antrieb
geschlossener Jet-Antrieb
Bauweise
Voll-Karbon
Ár (kb.)
ca. 14.999 €

Nach Herstellerangaben (Stand: 2026-07-05). Preise nur zur Orientierung.

HyperflyAerofoils 2026

Nachfolger des früheren eFoil Scooters: aufblasbares Board mit 230 Litern und abnehmbarem Hyperbar-Lenker, mit oder ohne Lenker fahrbar.

Boardgröße
215 × 92 × 15 cm (aufgeblasen)
Volumen
230 l
Gewicht
Board 20,8 kg, Set 39,7-43,9 kg
Akku
1130 Wh (Light) oder 2120 Wh (Endurance)
Fahrzeit
bis zu 1 h / bis zu 2 h
Höchstgeschwindigkeit
bis zu 50 km/h
Max. Fahrergewicht
120 kg
Antrieb
geschlossener Jet-Antrieb
Bauweise
aufblasbar, mit abnehmbarem Hyperbar-Lenker
Ár (kb.)
ca. 14.499 €

Nach Herstellerangaben (Stand: 2026-07-05). Preise nur zur Orientierung.

AirflyAerofoils 2026

Aufblasbares Reise-eFoil: lässt sich auf ein Packmaß von 130 × 70 cm falten und verhält sich aufgepumpt trotzdem wie ein steifes Board.

Boardgröße
173 × 73 × 15 cm (aufgeblasen)
Volumen
150 l
Gewicht
Board 19,3 kg, Set 38,2-42,5 kg
Akku
1130 Wh (Light) oder 2120 Wh (Endurance)
Fahrzeit
bis zu 1 h / bis zu 2 h
Höchstgeschwindigkeit
bis zu 55 km/h
Max. Fahrergewicht
110 kg
Antrieb
geschlossener Jet-Antrieb
Bauweise
aufblasbar
Ár (kb.)
ca. 11.799 €

Nach Herstellerangaben (Stand: 2026-07-05). Preise nur zur Orientierung.

Für welches Modell du dich auch entscheidest, auf dem Datenblatt lohnen dieselben Punkte wie bei jedem eFoil. Die Größe und das Volumen des Boards: Als Einsteiger nimm lieber mehr, ein größeres Brett liegt stabiler und lernt sich leichter, ein kleineres ist für schnelle Turns und höheres Tempo gedacht. Bei der Flügelgröße gilt dieselbe Logik: Ein größerer Flügel läuft stabiler und verbraucht weniger Energie, ab 80 kg Körpergewicht ist er ausdrücklich zu empfehlen; ein kleinerer ist schneller, aber schwieriger zu kontrollieren. Beim Mast passt der kürzere zu Einsteigern, der längere zu Fortgeschrittenen und kabbeligem Wasser. Wirf zuletzt einen Blick auf Akkukapazität und Ladezeit: Eine Ladung reicht üblicherweise für grob 1 bis 2 Stunden auf dem Wasser, und bei vielen Herstellern lässt sich der Akku tauschen; mit einem Ersatzakku verdoppelst du deine tägliche Fahrzeit.

Preislich bewegt sich Aerofoils im Premium-Feld: Auf der Liste 2026 kosten die Sets ca. 11.799 bis 14.999 €. Exakte, tagesaktuelle Preise nennen der Hersteller und seine offiziellen Händler; wie sich eFoil-Preise generell zusammensetzen und was im Unterhalt auf dich zukommt, haben wir auf der Seite eFoil-Preise zusammengefasst.

Welches Modell passt zu dir?

Für Einsteiger sind das Hyperfly (mit Lenker) und das voluminöse, reisefreundliche Airfly die naheliegenden Startpunkte. Auf der Carbon-Linie ist das Adventure der Allrounder, das Performance die sportlichere Wahl und das Competition das Board für erfahrene Fahrer mit Hunger auf Speed.

Tabelle seitlich wischen für weitere Spalten

Audi e-tron foil Modelle im Vergleich
ModellPreis (ca.)FahrzeitFür wen?
Adventureca. 14.269 €bis zu 1 h (Light) / bis zu 2 h (Endurance)Karbon-Allrounder vom ersten Flug an
Performanceca. 14.269 €bis zu 1 h / bis zu 2 hSportlich, für Fortgeschrittene
Competitionca. 14.999 €bis zu 1 h / bis zu 2 hWettkampforientiert, für erfahrene Rider
Hyperflyca. 14.499 €bis zu 1 h / bis zu 2 hAufblasbar, mit abnehmbarem Lenker, auch für Einsteiger
Airflyca. 11.799 €bis zu 1 h / bis zu 2 hReisefreundlich und aufblasbar
Angaben nach Herstellerpreisliste und Datenblättern, nur zur Orientierung; die Konfiguration beeinflusst Preis und Fahrzeit.

Aerofoils und die Konkurrenz

Im Premium-Feld ist Aerofoils die Marke des Sicherheitsarguments: Während Lift und Flite mit offenen Propellern arbeiten, bildet hier der vollständig gekapselte Jet-Antrieb die Basis des Systems. Für Familien, Schulen und vorsichtigere Käufer kann allein das den Ausschlag geben. Preislich landen die deutschen Sets zwischen den Topkonfigurationen von Lift und Flite.

Alle aktuellen Modelle der aktiven Marken findest du in einer Tabelle in unserem eFoil-Vergleich.

Für wen ist das Audi e-tron foil gedacht?

Für Einsteiger, und für die vielleicht mehr als für alle anderen. Der Lernweg ist derselbe wie auf jedem eFoil: erst im Liegen, dann im Knien, schließlich im Stehen; die meisten bewegen sich nach 4 bis 5 Stunden Übung sicher auf dem Brett, mit Wassersport-Vorerfahrung fliegst du mitunter schon nach 20 Minuten. Der Unterschied spielt sich im Kopf ab: Wenn du nebenbei nicht an einen rotierenden Propeller denken musst, fällst du gelassener, probierst mutiger, und genau diese Haltung beschleunigt das Lernen.

Für sicherheitsbewusste Käufer und Familien. Wenn mehrere Leute das Board nutzen werden (Partnerin, halbwüchsige Kinder, Freunde zu Besuch), ist nicht deine Routine der Maßstab, sondern die des unvorsichtigsten Nutzers. Ein Gerät, dessen Antrieb konstruktiv geschlossen ist, bedeutet in dieser Lage schlicht weniger Sorgen: Auch neben planschenden Kindern am Steg hebst du das Board mit ruhigerem Gewissen aus dem Wasser.

Für Verleiher und Trainer. Aus Betreibersicht gehört das Risikoprofil eines eFoils zum Tagesgeschäft: Die meisten Gäste stehen zum ersten Mal im Leben auf so einem Brett, und für die Einweisung bleiben Minuten, keine Tage. Der gekapselte Jet-Antrieb ist hier kein Komfort-Extra, sondern ein Betriebsargument: weniger Risiko für Gast und Gerät.

Ob am Steg des Ferienhauses oder an Deck einer Yacht: Sicherheit bemisst sich immer am unachtsamsten Moment, und genau darum herum ist das gesamte Aerofoils-Produkt gebaut.

Und für wen nicht? Ist dein Budget knapper, bietet in der Einstiegsklasse (meist um 5.000 bis 7.500 €) Waydoo das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Zieht dich die klassische Propeller-Premiumwelt mit ihrem breiten Zubehörangebot an, schau auf unsere Seiten zu Lift und Flite; suchst du eine günstigere Alternative aus EU-Fertigung, lohnt ein Blick auf SiFly. Die Kriterien für die Wahl haben wir im Ratgeber eFoil kaufen gesammelt.

Zwei Carbon-Boards des Audi e-tron foil mit Mast und Flügel an einer felsigen Küste

Aus Bayern auf heimische Gewässer

Für Käufer in Deutschland ist die Lage ungewöhnlich bequem: Der einzige Premium-Hersteller der Szene, der im eigenen Land entwickelt und baut, sitzt in Bayern. Das ist mehr als Symbolik. Bei Service, Ersatzteilversorgung und Garantieabwicklung bedeutet ein Hersteller vor Ort meist einfachere Wege als einer in Übersee. Die konkreten Liefer-, Vertriebs- und Servicebedingungen fragst du vor dem Kauf dennoch beim Hersteller oder Händler ab, denn sie können sich von Zeit zu Zeit ändern.

Auch das Gerät selbst passt gut hierher. Ein eFoil fährt elektrisch, leise und nahezu ohne Wellenschlag; auf Gewässern, auf denen Wassersportgeräte mit Verbrennungsmotor stark eingeschränkt sind, hat es damit oft die besseren Karten. Erlaubt ist es deswegen aber längst nicht überall, die Vorschriften unterscheiden sich je nach Bundesland und See. Welche Regeln auf deutschen Gewässern gelten, prüfst du am besten vor dem Kauf und vor jedem Start. Der gekapselte Antrieb beruhigt gerade in belebter Ufernähe, die Regeln bleiben trotzdem Regeln: Halte großzügig Abstand zu Schwimmern und achte auf ausreichende Wassertiefe.

Denk bei der Planung auch an die Saison: Auf heimischen Seen macht das Foilen typischerweise vom späten Frühjahr bis in den frühen Herbst Freude, mit Neopren dehnst du die Saison in die kühleren Monate aus. Für ganze Tage am Steg lohnt sich ein Ersatzakku oder eine eingeschobene Ladepause. Ob Ostsee, Alpensee oder Baggersee vor der Stadt: Glattes Wasser findest du fast überall, kläre nur vorab, ob eFoils dort zugelassen sind.

Bevor du eine fünfstellige Summe ausgibst, probier das eFoilen unbedingt selbst aus, am einfachsten über das Mieten oder einen Kurs. Boards mit gekapseltem Antrieb funktionieren im Unterricht besonders gut. Interessiert dich gezielt das Audi e-tron foil, frag bei Schulen und Verleihern in deiner Gegend nach, mit welchen Marken sie arbeiten: Das Angebot wechselt je nach Spot und Saison.

Häufige Fragen

Wer baut das Audi e-tron foil?

Hinter dem Audi e-tron foil steht die Aerofoils GmbH, ein Unternehmen aus Bayern. Verkauft werden die Boards unter dem Markennamen Audi e-tron foil; Entwicklung und Bau finden aber nicht im Autowerk statt, sondern bei einem auf elektrische Hydrofoils spezialisierten Wassersport-Hersteller.

Warum gilt es als das sicherste eFoil?

Weil der Antrieb vollständig gekapselt ist: Ein Impeller beschleunigt das Wasser in einem geschlossenen Gehäuse, es gibt also keinen frei rotierenden Propeller, an den Hände oder Füße geraten könnten. Die Fachpresse führt es deshalb immer wieder als das sicherste eFoil für Einsteiger. Schutzausrüstung, also Weste und Helm, gehört trotzdem aufs Wasser, auch mit gekapseltem Antrieb.

Welche Modelle gibt es?

Das Programm 2026 umfasst fünf Sets: drei Carbon-Boards (Adventure, Performance und das rennorientierte Competition) und zwei aufblasbare Modelle (Hyperfly, der Nachfolger des eFoil Scooter mit abnehmbarem Lenker, und das reisefreundliche Airfly). Alle fünf bauen auf den gekapselten Jet-Antrieb.

Was kostet das Audi e-tron foil?

Auf der Preisliste 2026 des Herstellers liegen die Sets zwischen ca. 11.799 und 14.999 €: Das aufblasbare Airfly bildet den Einstieg, das rennorientierte Competition die Spitze. Der genaue Preis hängt von der Konfiguration ab (Akku, Flügel, Farbe), prüfe vor der Bestellung deshalb immer die aktuelle Liste des Herstellers.

Ist es eine gute Wahl für Einsteiger?

Ja, sogar besonders. Durch den gekapselten Antrieb verlieren die riskantesten Momente des Lernens, die Stürze und das Zurückklettern aufs Brett, viel von ihrem Schrecken, und der Lenker des Hyperfly gibt bei den allerersten Versuchen festen Halt. Der schnellste und sicherste Weg bleibt trotzdem das Lernen mit Trainer.

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