Startbild des offiziellen Audi e-tron foil Videos: eFoil-Fahrt über türkisfarbenem Wasser

Audi e-tron foil

Deutsche Ingenieursarbeit: die Boards von Aerofoils, die zu den sichersten eFoils gezählt werden

Aktualisiert:

Die Marke: Aerofoils GmbH und Audi

Der Name einer Automarke auf einem Wassersportgerät: Das Audi e-tron foil war eine kuriose Erscheinung auf dem eFoil-Markt. Von den Montagelinien des Autobauers lief keines dieser Boards. Dahinter stand von Anfang an die Aerofoils GmbH, ein bayerisches Unternehmen, das sich auf die Entwicklung und den Bau elektrischer Hydrofoils spezialisiert hat. Mit dem Audi-Schriftzug verkauft Aerofoils heute kein einziges Set mehr. Im Shop tragen alle fünf die eigene Marke, und in einem Beitrag vom 30. Juni 2026 beschreibt der Hersteller das Audi e-tron foil als Ursprung seiner heutigen Boardfamilie (gelesen am 3. Oktober 2026). Bei Audi steht e-tron für den Elektroantrieb. Was dahinter stand, gilt unter dem neuen Namen unverändert: Die Boards fahren elektrisch, sie kommen aus deutscher Entwicklung, und verarbeitet sind sie auf Premium-Niveau.

Falls dir der Begriff neu ist: Ein eFoil ist ein elektrisch angetriebenes Hydrofoil-Surfbrett. Ab einer gewissen Geschwindigkeit hebt der Auftrieb des Flügels das Brett aus dem Wasser, und du fliegst ein Stück über der Oberfläche, ohne dass das Brett sie noch berührt. Das Premium-Segment prägen heute vor allem das amerikanische Lift und das australische Flite; die Boards von Aerofoils, die früher Audi e-tron foil hießen, sind in diesem Feld die deutsche Alternative.

Bei eFoils steckt hinter dem Wort Premium mehr als ein Preisschild. Teurere Modelle bieten fast immer bessere Materialien, stärkere Motoren und langlebigere Akkus, und das macht sich auf Dauer in der Zuverlässigkeit bemerkbar. Nur setzt sich Aerofoils vom Feld weniger über die Materialwahl ab als mit einem einzigen, klar umrissenen Versprechen: Tester rechnen seine Boards zu den sichersten eFoils am Markt. Diesen Ruf verdankt die Marke der Technik unter dem Brett, der Name auf dem Deck spielte dafür keine Rolle. Der gekapselte Jet ist geblieben, als der Audi-Schriftzug verschwand.

Der Standort bringt einen ganz handfesten Vorteil mit. Von den Premium-Herstellern entwickelt und baut allein Aerofoils direkt in Deutschland. Lift verschifft seine Boards aus den USA. Flite entwirft seine Boards in Australien und verkauft sie in Europa über eine eigene niederländische Gesellschaft. Bei Aerofoils sitzt der Hersteller in Bayern, quasi vor der Haustür. Bei Service, Ersatzteilen und Garantiefällen sind die Wege damit meist kürzer als aus Übersee.

Lift und Flite sind die beiden großen Namen des klassischen Propeller-Premiums. Das schwedische Awake kommt als Herausforderer aus der Jetboard-Welt, Waydoo führt die Preis-Leistungs-Klasse an, und das bulgarische SiFly ist die junge Marke mit Montage in der EU und aggressiven Preisen. Aerofoils, einst mit dem Audi-Schriftzug unterwegs, besetzt in dieser Aufstellung eine eigene Position: deutsches Premium, gebaut um ein Sicherheitskonzept. Das billigste Board will die Marke nicht bauen, das schnellste auch nicht. Ihr Ziel ist das eFoil, dem du deine Familie am ehesten anvertraust.

Das frühere Audi e-tron foil in Aktion

Eine eigene Audi-Seite pflegt Aerofoils nicht mehr, die aktuellen Boards und Bilder stehen auf der Seite des Herstellers: aerofoils.com ↗

Sicherheit: der vollständig gekapselte Jet-Antrieb

Bei den meisten eFoils dreht ein Elektromotor am Mast einen offenen Propeller unter Wasser. Aerofoils macht es anders, das war schon zu Zeiten des Audi e-tron foil so: Die Boards nutzen einen komplett gekapselten Jet-Antrieb. Ein Impeller, ein Laufrad in einem geschlossenen Gehäuse, beschleunigt das Wasser. Von außen ist kein einziges rotierendes Teil erreichbar, es gibt keinen freien Propeller, an den Hand, Fuß oder Flosse geraten könnte.

Diese eine Konstruktionsentscheidung ist der Grund, warum die internationale Fachpresse das Board immer wieder als eines der sichersten eFoils und beste Wahl für Einsteiger führt. Harmlos, das behauptet damit niemand. Die Aussage ist eine andere: Eine der Hauptquellen für Verletzungen, den offenen Propeller, hat Aerofoils bei jedem seiner Sets konstruktiv beseitigt.

„Was passiert, wenn ich runterfalle?“ Die Frage kommt fast immer, wenn jemand zum ersten Mal neben einem eFoil steht. Bei einem Board mit offenem Propeller besteht die Antwort aus mehreren Vorsichtsregeln. Beim gekapselten Jet-Antrieb ist sie schnell gegeben: Du plumpst ins Wasser wie von jedem anderen Brett auch, und mit einem rotierenden Teil kannst du nicht in Berührung kommen. An Land zeigt sich der Unterschied genauso. Ein eFoil muss aus dem Wasser gehoben, über den Strand getragen und aufs Auto geladen werden, oft umringt von neugierigen Kindern. Mit gekapseltem Antrieb verlangen diese Alltagsmomente weniger Wachsamkeit, und je öfter du das Board bewegst, desto mehr fällt das ins Gewicht.

Ein Jet-Antrieb ist mehr als ein „Propeller mit Gitter“, und so funktioniert er: Der Antrieb saugt Wasser durch einen geschlossenen Kanal an und stößt es mit hoher Geschwindigkeit nach hinten wieder aus. Den Schub liefert der austretende Wasserstrahl, kein frei rotierendes Blatt. Das Laufrad sitzt komplett im Inneren des Gehäuses, weder beim Schwimmen noch beim Hantieren mit dem Board kannst du damit in Kontakt kommen. Jetskis arbeiten nach einem ähnlichen Prinzip. Aerofoils hat den Ansatz auf den Maßstab eines eFoils übertragen.

Das Audi e-tron foil in Ober- und Unterwasseransicht, der Tragflügel bleibt unter der Oberfläche sichtbar

Als Einsteiger wirst du garantiert oft fallen, das gehört zum Lernen dazu, und deshalb wiegt dieser Punkt so schwer. Nach dem Sturz schwimmst du zum Board zurück und ziehst dich hinauf. Hände und Füße kommen in diesem Moment zwangsläufig in die Nähe des Antriebs. Bei offenen Propellern lautet die Grundregel: Gliedmaßen so weit wie möglich von Motor und Flügeln fernhalten und das Foil nie als Trittstufe benutzen. Der gekapselte Jet-Antrieb senkt dieses Risiko in der Konstruktion selbst. Beim Zurückklettern darfst du patzen und ungeschickt sein, einem rotierenden Blatt begegnest du auch dann nicht.

Doppelt zählt das Argument, sobald nicht nur ein einzelner geübter Besitzer das Board nutzt. In Familien schwimmen Kinder gern rund ums Brett, bei Schulen und Verleihern landet das Gerät Tag für Tag in unerfahrenen Händen. Aerofoils selbst zählt Schulen, Resorts und Verleihbetriebe zu den Käufern, für die es baut, und nennt als Gründe die gedrosselte Leistung und den geschützten Antrieb.

Fallen will trotzdem gelernt sein, daran ändert auch der gekapselte Antrieb nichts. Wird das Board unruhig, nutze den letzten stabilen Moment zum Abspringen. Spring immer zur Seite oder nach hinten, nie nach vorn, und bring so viel Abstand wie möglich zwischen dich und das Foil. Flügel und Mast sind starre Bauteile. Ein Aufprall darauf tut auch dann weh, wenn kein einziges rotierendes Teil frei liegt. Eine der Hauptrisikoquellen schaltet der gekapselte Antrieb aus, nicht alle.

Die Kapselung hat einen technischen Preis. Aerofoils räumt selbst ein, dass ein offener Propeller physikalisch effizienter ist als ein Jet und mehr elektrische Leistung in Schub umsetzt. Zurückholen soll der Jet das über Sicherheit, fehlendes Drehmoment und eine sanfte Kraftentfaltung; wer Leistung auf Wettkampfniveau sucht, sollte mehrere Marken probefahren. Wichtiger noch: Der gekapselte Antrieb ersetzt keine Schutzausrüstung. Aerofoils empfiehlt für jede Session Helm und Schwimmweste, und ob eine Weste auch gesetzlich vorgeschrieben ist, hängt davon ab, wo du fährst. Such dir zum Lernen glattes, ausreichend tiefes Wasser und halte großzügig Abstand zu Badenden und anderen Wasserfahrzeugen. Der schnellste und sicherste Weg bleibt das Lernen mit Trainer.

Frau gleitet bei Sonnenuntergang auf dem Audi e-tron foil, im Hintergrund ein Leuchtturm

Modelle und Preise

Das Aerofoils-Programm 2026 umfasst fünf Sets, und so übersichtlich gegliedert war es noch nie: drei Voll-Carbon-Boards (Adventure, Performance, Competition) und zwei aufblasbare Modelle (Hyperfly, Airfly). Das Hyperfly hat die Rolle des früheren eFoil Scooter übernommen. In seinen abnehmbaren Hyperbar-Lenker ist die Fernbedienung eingebaut. Mit Lenker fährt es sich als eFoil mit Haltegriff, ohne Lenker und mit der separaten Handfernbedienung gekoppelt als klassisches Brett. Alle fünf Sets fahren mit gekapseltem Jet-Antrieb, entweder mit dem Hyperdrive ABS am 60-cm-Carbonmast oder mit dem Competition eDrive am 80-cm-Mast, und so zieht sich das Sicherheitskonzept durch die gesamte Palette.

Vom Namen nicht verwirren lassen: Der Hersteller tritt inzwischen einfach als Aerofoils auf (seit 2025 Teil der Rosenxt-Gruppe), die Bezeichnung „Audi e-tron foil“ ist das Erbe der früheren Zusammenarbeit. Am Kern ändert das nichts, Münchner Ingenieurs-Know-how und der gekapselte Antrieb bleiben.

Adventure Aerofoils 2026

Das Allround-Karbonmodell von Aerofoils: 103-Liter-Board, geschlossener Jet-Antrieb, mit dem größeren Akku bis zu 2 Stunden Fahrzeit.

Boardgröße
176 × 72 × 13 cm
Volumen
103 l
Gewicht
Board 11 kg, Set 28,6-33,3 kg
Akku
1130 Wh (Light) oder 2120 Wh (Endurance)
Fahrzeit
bis zu 1 h (Light) / bis zu 2 h (Endurance)
Ladezeit
volle Ladung in 1 h 15 min (Light) oder 2 h 15 min (Endurance)
Höchstgeschwindigkeit
bis zu 50 km/h
Max. Fahrergewicht
120 kg
Antrieb
geschlossener Jet-Antrieb
Bauweise
Voll-Karbon
Preis (ca.)
ca. 14.269 €

Herstellerangaben, Stand 5. Juli 2026. Preise nur zur Orientierung.

Performance Aerofoils 2026

Sportlicheres, kleineres Board für fortgeschrittene Rider: 83 Liter, bis zu 55 km/h, mit demselben geschlossenen Jet-Antrieb.

Boardgröße
153 × 67 × 13 cm
Volumen
83 l
Gewicht
Board 9,2 kg, Set 26,8-31,5 kg
Akku
1130 Wh (Light) oder 2120 Wh (Endurance)
Fahrzeit
bis zu 1 h / bis zu 2 h
Ladezeit
volle Ladung in 1 h 15 min (Light) oder 2 h 15 min (Endurance)
Höchstgeschwindigkeit
bis zu 55 km/h
Max. Fahrergewicht
110 kg
Antrieb
geschlossener Jet-Antrieb
Bauweise
Voll-Karbon
Preis (ca.)
ca. 14.269 €

Herstellerangaben, Stand 5. Juli 2026. Preise nur zur Orientierung.

Competition Aerofoils 2026

Das kleinste, agilste Aerofoils-Board (73 l) für erfahrene Rider mit Lust auf Tempo.

Boardgröße
135 × 63 × 13 cm
Volumen
73 l
Gewicht
Board 8 kg, Set 26,1-29,9 kg (je nach Akku)
Akku
1130 Wh (Light) oder 2120 Wh (Endurance)
Fahrzeit
bis zu 1 h / bis zu 2 h
Höchstgeschwindigkeit
55 km/h
Max. Fahrergewicht
100 kg
Antrieb
geschlossener Jet-Antrieb
Bauweise
Voll-Karbon
Preis (ca.)
ca. 14.999 €

Herstellerangaben, Stand 12. September 2026. Preise nur zur Orientierung.

Hyperfly Aerofoils 2026

Nachfolger des früheren eFoil Scooters: aufblasbares Board mit 230 Litern und abnehmbarem Hyperbar-Lenker, mit oder ohne Lenker fahrbar.

Boardgröße
215 × 92 × 15 cm (aufgeblasen)
Volumen
230 l
Gewicht
Board 20,8 kg, Set 39,7-43,9 kg
Akku
1130 Wh (Light) oder 2120 Wh (Endurance)
Fahrzeit
bis zu 1 h / bis zu 2 h
Höchstgeschwindigkeit
bis zu 50 km/h
Max. Fahrergewicht
120 kg
Antrieb
geschlossener Jet-Antrieb
Bauweise
aufblasbar, mit abnehmbarem Hyperbar-Lenker
Preis (ca.)
ca. 14.499 €

Herstellerangaben, Stand 5. Juli 2026. Preise nur zur Orientierung.

Airfly Aerofoils 2026

Aufblasbares Reise-eFoil: lässt sich auf ein Packmaß von 130 × 70 cm falten und verhält sich aufgepumpt trotzdem wie ein steifes Board.

Boardgröße
173 × 73 × 15 cm (aufgeblasen)
Volumen
150 l
Gewicht
Board 19,3 kg, Set 38,2-42,5 kg
Akku
1130 Wh (Light) oder 2120 Wh (Endurance)
Fahrzeit
bis zu 1 h / bis zu 2 h
Höchstgeschwindigkeit
bis zu 55 km/h
Max. Fahrergewicht
110 kg
Antrieb
geschlossener Jet-Antrieb
Bauweise
aufblasbar
Preis (ca.)
ca. 11.799 €

Herstellerangaben, Stand 5. Juli 2026. Preise nur zur Orientierung.

Für welches Modell du dich auch entscheidest, auf dem Datenblatt zählen dieselben Punkte wie bei jedem eFoil. Größe und Volumen des Boards: Als Einsteiger nimm lieber mehr. Ein größeres Brett liegt stabiler und lernt sich leichter, ein kleineres ist für schnelle Turns und höheres Tempo gedacht. Bei der Flügelgröße gilt dieselbe Logik. Ein größerer Flügel läuft stabiler und verbraucht weniger Energie. Aerofoils rät Einsteigern zum größten Flügel, den die jeweilige Modellreihe bietet, für die meisten ist das der Freeride 1350 × 400, und den noch größeren Easyride 2000 × 510 sieht der Hersteller vor allem für Schulen und Fahrer über 100 kg vor. Ein kleinerer Flügel ist schneller, aber schwieriger zu kontrollieren. Beim Mast passt der kürzere zu Einsteigern, der längere zu Fortgeschrittenen und kabbeligem Wasser. Bleiben Akkukapazität und Ladezeit: Eine Ladung reicht im Normalfall für grob 1 bis 2 Stunden auf dem Wasser, und bei vielen Herstellern lässt sich der Akku tauschen, sodass du mit einem Ersatzakku deine tägliche Fahrzeit verdoppelst.

Preislich spielt Aerofoils im Premium-Feld. Auf der Liste 2026 kosten die Sets 11.799 bis 14.999 € mit Light-Akku und Standard-Ladegerät. Im Konfigurator kamen am 3. Oktober 2026 für den Endurance-Akku 1.000 € und für das Schnellladegerät 500 € dazu. Exakte, tagesaktuelle Preise nennen der Hersteller und seine offiziellen Händler. Wie sich eFoil-Preise generell zusammensetzen und was im Unterhalt auf dich zukommt, steht unter eFoil-Preise.

Welches Modell passt zu dir?

Einsteiger landen fast von selbst beim Hyperfly (mit Lenker) oder beim voluminösen, reisefreundlichen Airfly. Auf der Carbon-Linie ist das Adventure der Allrounder und der Einstieg, den der Hersteller selbst empfiehlt. Das Performance ist die sportlichere Wahl, und das Competition ist das Board für erfahrene Fahrer, bei denen Tempo an erster Stelle steht.

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Modelle von Aerofoils (früher Audi e-tron foil) im Vergleich
ModellPreis (ca.)FahrzeitFür wen?
Adventureca. 14.269 €bis zu 1 h (Light) / bis zu 2 h (Endurance)Karbon-Allrounder vom ersten Flug an
Performanceca. 14.269 €bis zu 1 h / bis zu 2 hSportlich, für Fortgeschrittene
Competitionca. 14.999 €bis zu 1 h / bis zu 2 hWettkampforientiert, für erfahrene Rider
Hyperflyca. 14.499 €bis zu 1 h / bis zu 2 hAufblasbar, mit abnehmbarem Lenker, auch für Einsteiger
Airflyca. 11.799 €bis zu 1 h / bis zu 2 hReisefreundlich und aufblasbar
Angaben nach Herstellerpreisliste und Datenblättern, nur zur Orientierung; die Konfiguration beeinflusst Preis und Fahrzeit.

Aerofoils und die Konkurrenz

Im Premium-Feld baut Aerofoils seinen ganzen Auftritt auf das Sicherheitsargument. Jet-Antriebe verkaufen auch Lift und Flite: Lift ein LCS-Jet-Kit, dessen Impeller der Hersteller vollständig gekapselt nennt, Flite ein Jet-C-System, das du bei ICON und PRO anstelle des Prop C wählen kannst. Bei beiden Marken ist der Jet eine Option neben dem Propeller. In jedem Aerofoils-Set steckt der vollständig gekapselte Jet-Antrieb als einziger Antrieb und Basis des ganzen Systems, und für Familien, Schulen und vorsichtigere Käufer kann allein das den Ausschlag geben. Preislich liegen die deutschen Sets mit Lift und Flite im Premiumsegment, aber unter den teuersten Konfigurationen beider Marken.

Alle aktuellen Modelle der aktiven Marken stehen nebeneinander in einer Tabelle, siehe eFoil-Vergleich.

Für wen sind die Boards des früheren Audi e-tron foil gedacht?

Für Einsteiger, und für die vielleicht mehr als für alle anderen. Der Lernweg ist derselbe wie auf jedem eFoil: erst im Liegen, dann im Knien, zuletzt im Stehen. Die meisten bewegen sich nach 4 bis 5 Stunden Übung sicher auf dem Brett, mit Wassersport-Vorerfahrung fliegst du mitunter schon nach 20 Minuten. Der Unterschied spielt sich im Kopf ab. Wenn du nebenbei nicht an einen rotierenden Propeller denken musst, fällst du gelassener und probierst mutiger, und diese Haltung beschleunigt das Lernen.

Für sicherheitsbewusste Käufer und Familien. Sobald mehrere Leute das Board nutzen (Partnerin, halbwüchsige Kinder, Freunde zu Besuch), ist der Maßstab die Routine des unvorsichtigsten Nutzers, nicht deine. Ein Gerät, dessen Antrieb konstruktiv geschlossen ist, heißt in dieser Lage weniger Sorgen, und auch neben planschenden Kindern am Steg hebst du das Board mit ruhigerem Gewissen aus dem Wasser.

Für Verleiher und Trainer. Aus Betreibersicht gehört das Risikoprofil eines eFoils zum Tagesgeschäft. Die meisten Gäste stehen zum ersten Mal im Leben auf so einem Brett, und für die Einweisung bleiben Minuten, keine Tage. Der gekapselte Jet-Antrieb ist hier ein Betriebsargument und kein Komfort-Extra: weniger Risiko für Gast und Gerät.

Ob am Steg des Ferienhauses oder an Deck einer Yacht: Irgendwann ist jemand unachtsam, und auf diesen einen Moment hat Aerofoils das ganze Board ausgelegt.

Und für wen nicht? Bei knapperem Budget bietet in der Einstiegsklasse Waydoo das beste Preis-Leistungs-Verhältnis; im EU-Shop der Marke lagen die meisten Sets am 3. Oktober 2026 zwischen 5.807 und 7.500 €. Zieht dich die klassische Propeller-Premiumwelt mit ihrem breiten Zubehörangebot an, lies bei Lift und Flite weiter; eine günstigere Alternative aus EU-Montage ist SiFly. Welche Kriterien bei dieser Entscheidung zählen, steht im Ratgeber eFoil kaufen.

Zwei Carbon-Boards des Audi e-tron foil mit Mast und Flügel an einer felsigen Küste

Aus Bayern auf heimische Gewässer

Käufer in Deutschland haben es ungewöhnlich bequem. Der einzige Premium-Hersteller der Szene, der im eigenen Land entwickelt und baut, sitzt in Bayern, und das ist mehr als Symbolik. Service, Ersatzteilversorgung, Garantieabwicklung: Mit einem Hersteller vor Ort ist vieles einfacher als mit einem in Übersee, wenn auch nicht in jedem Fall. Die konkreten Liefer-, Vertriebs- und Servicebedingungen fragst du vor dem Kauf dennoch beim Hersteller oder Händler ab, denn sie können sich von Zeit zu Zeit ändern.

Auch das Gerät selbst passt gut hierher. Ein eFoil fährt elektrisch, leise und nahezu ohne Wellenschlag. Auf Gewässern, auf denen Wassersportgeräte mit Verbrennungsmotor stark eingeschränkt sind, hat es damit oft die besseren Karten. Erlaubt ist es deswegen noch lange nicht überall, die Vorschriften unterscheiden sich je nach Bundesland und See. Schau vor dem Kauf und vor jedem Start nach, welche Regeln auf deutschen Gewässern gelten. In belebter Ufernähe beruhigt der gekapselte Antrieb, an die Regeln bist du trotzdem gebunden: Halte großzügig Abstand zu Schwimmern und achte auf ausreichende Wassertiefe.

Dann die Saison. Die schönste Zeit zum Foilen auf heimischen Seen reicht vom späten Frühjahr bis in den frühen Herbst, mit Neopren dehnst du sie in die kühleren Monate aus. Für ganze Tage am Steg empfiehlt sich ein Ersatzakku oder eine eingeschobene Ladepause. Ob Ostsee, Alpensee oder Baggersee vor der Stadt: Glattes Wasser findest du fast überall, kläre nur vorab, ob eFoils dort zugelassen sind.

Eine fünfstellige Summe solltest du auf keinen Fall ausgeben, ohne das eFoilen vorher selbst probiert zu haben, am einfachsten über das Mieten oder einen Kurs. Im Unterricht funktionieren Boards mit gekapseltem Antrieb besonders gut. Willst du gezielt ein Board von Aerofoils ausprobieren (so heißt das Audi e-tron foil heute), frag bei Schulen und Verleihern in deiner Gegend nach, mit welchen Marken sie arbeiten. Das Angebot wechselt je nach Spot und Saison.

Häufige Fragen

Wer baut das Audi e-tron foil?

Die Aerofoils GmbH aus Bayern. Audi e-tron foil hieß die Edition aus der Zusammenarbeit mit Audi; im Shop des Herstellers laufen alle Sets inzwischen unter der Marke Aerofoils, und gebaut werden sie in der eigenen Produktion des Unternehmens im bayerischen Weißdorf. Entwicklung und Bau liegen heute bei einem Wassersport-Hersteller, der sich auf elektrische Hydrofoils spezialisiert hat.

Warum gilt es als eines der sichersten eFoils?

Weil kein Propeller frei dreht. Ein Impeller beschleunigt das Wasser in einem geschlossenen Gehäuse, Hände oder Füße kommen an kein rotierendes Teil heran. Aus diesem Grund zählen Tester die Boards von Aerofoils zu den sichersten eFoils am Markt, obwohl Jet-Antriebe auch bei Lift, Flite und Awake zu haben sind. Weste und Helm gehören auch mit gekapseltem Antrieb aufs Wasser.

Welche Modelle gibt es?

Fünf Sets, Stand 2026, alle mit gekapseltem Jet-Antrieb: drei Carbon-Boards (Adventure, Performance und das rennorientierte Competition) und zwei aufblasbare Modelle, nämlich das Hyperfly als Nachfolger des eFoil Scooter mit abnehmbarem Lenker und das reisefreundliche Airfly.

Was kostet das Audi e-tron foil?

Unter dem alten Namen gibt es kein Set mehr zu kaufen. Die heutigen Aerofoils-Sets stehen auf der Preisliste 2026 des Herstellers mit 11.799 bis 14.999 €, das aufblasbare Airfly am unteren Ende, das rennorientierte Competition an der Spitze. Beide Beträge gelten für ein Set mit Light-Akku und Standard-Ladegerät. Am 3. Oktober 2026 kostete der Endurance-Akku im Konfigurator des Shops 1.000 € Aufpreis, das Schnellladegerät 500 €, und Boardfarbe, Flügel und Antriebseinheit änderten am Preis nichts. Vor der Bestellung prüfst du die aktuelle Liste des Herstellers.

Ist es eine gute Wahl für Einsteiger?

Ja, sogar eine besonders gute. Die riskantesten Momente beim Lernen sind die Stürze und das Zurückklettern aufs Brett, und mit gekapseltem Antrieb verlieren sie viel von ihrem Schrecken. Bei den allerersten Versuchen gibt der Lenker des Hyperfly festen Halt. Mit Trainer lernst du aber nach wie vor am schnellsten und sichersten.

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