Startbild des offiziellen Awake-VINGA-Videos: Sprung mit dem eFoil über dem Wasser

Awake eFoil

Schwedisches Premium: VINGA Carve eFoil und RÄVIK Jetboards, mit Preisen, Akku und Reichweite

Aktualisiert:

Die Marke

Preis und Reichweite zuerst, für alle, die nur danach suchen. Das eFoil der Marke heißt VINGA Carve und steht mit 12.990 bis 13.990 € zzgl. MwSt. in der Herstellerpreisliste auf awakeboards.com (gelesen am 3. Oktober 2026). Der Unterschied im Preis hängt am Akku im Set: Flex LR 4 mit etwa 60 Minuten Fahrzeit oder Flex XR 4 mit 2,55 kWh und etwa 120 Minuten. Die Spitze liegt bei 45 km/h. Die RÄVIK-Jetboards liegen zwischen 9.990 und 15.990 € zzgl. MwSt. Welches der beiden Boards zu dir passt, zeigt keine Preisliste, und wo du damit in Deutschland aufs Wasser darfst, hängt vom Gewässer ab.

Awake entwirft und entwickelt elektrische Wassersportboards in Skandinavien. Gegründet wurde die Marke 2017 in Schweden, das Unternehmen dahinter ist heute die Ride Awake ApS in Kopenhagen, und Bestellungen verschickt Awake aus den eigenen Fertigungsstätten in Polen. Kaum ein Anbieter im Markt hat ein so klares Profil. Das Profil besteht gerade darin, sich nicht auf eine Produktkategorie festzulegen: Awake baut Jetboards und eFoils und hat beides zu einem gemeinsamen System verknüpft. An dieser Doppelrolle erkennt man die Marke bis heute.

Die skandinavischen Wurzeln stecken nicht nur im Firmensitz. Awake positioniert sich klar als Premium-Marke: reduzierte, minimalistische Formen, hochwertige Materialien und ein bis ins Detail durchdachtes Produkterlebnis, die Art von Gestaltung eben, die du vom skandinavischen Design kennst. Auf den ersten Blick erinnern die Boards eher an einen Sportwagen oder ein edles Elektronikprodukt als an ein klassisches Surfbrett. So inszeniert der Hersteller sie auch.

Für Käufer hierzulande zählt auch der Firmensitz: Awake ist ein europäischer Hersteller mit Sitz in der EU. Bei einem Sportgerät im fünfstelligen Preisbereich sind Garantieabwicklung, Service und Ersatzteilversorgung mindestens so wichtig wie das Board selbst, und mit einer Marke aus der EU ist all das im Normalfall leichter zu regeln als mit einem Anbieter aus Übersee. Frag vor dem Kauf aber nach, wie Garantiefälle und Lieferung konkret abgewickelt werden, denn die Konditionen können sich von Zeit zu Zeit ändern.

Auch zum Motorsport gibt es eine Verbindung. Im August 2022 teilte Awake einen Clip, in dem Carlos Sainz Jr., der Formel-1-Pilot, auf einem VINGA fliegt; gepostet hatte ihn Sainz auf seinem eigenen Instagram-Kanal. Der Name eines F1-Fahrers unterstreicht die Botschaft, auf der die Marke aufbaut: Präzision, Geschwindigkeit und Spitzentechnik, nur eben auf dem Wasser statt auf Asphalt. Einen Sponsoring- oder Botschaftervertrag hinter dem Clip beschreibt Awake auf seinen eigenen Seiten nicht. Der Clip zeigt einen prominenten Fahrer auf dem Board, eine Partnerschaft belegt er nicht.

Noch kurz zu den Namen, weil sie weiter unten ständig vorkommen. Awake ist kein einzelnes eFoil, Awake ist ein Hersteller mit zwei Produktfamilien: VINGA heißt die eFoil-Linie, RÄVIK die Jetboard-Linie. Sind dir schon die Grundbegriffe neu, etwa der Unterschied zwischen einem Board, das über dem Wasser fliegt, und einem, das auf der Oberfläche gleitet, dann fang mit unserem eFoil-Porträt an; den Überblick über die ganze Kategorie liefert der Elektro-Surfbrett-Guide.

Awake in Bewegung

Offizielle Bilder und das komplette Sortiment: awakeboards.com ↗

Modelle und Preise

Das Angebot von Awake besteht aus zwei Familien, die eine gemeinsame Akku-Plattform verbindet: VINGA für das Fliegen, RÄVIK für das Gleiten, Flex als Akku für beide.

VINGA: das eFoil hebt ab

Ein einziges, aufgeräumtes Modell bildet 2026 die eFoil-Familie VINGA: das VINGA Carve. Die früheren Varianten S, Adventure und Ultimate hat der Hersteller ausgemustert. Wie bei jedem eFoil arbeitet unter dem Brett ein Tragflügel. Ab dem passenden Tempo hebt er das Board aus dem Wasser, und du fliegst leise, fast schwerelos über die Oberfläche. Für die aktuellen eFoils nennen die Hersteller Spitzengeschwindigkeiten von etwa 35 bis 60 km/h; die genauen Werte hängen vom Modell und von der Flügelgröße ab. Das VINGA-Erlebnis ist das weiche, lautlose Gleiten. Auf spiegelglattem Wasser am frühen Morgen findest du im Wassersport wenig, das damit mithält.

Gelernt wird auf dem VINGA wie auf jedem eFoil: erst im Liegen, dann im Knien, zum Schluss im Stehen, und wirklich zu fliegen beginnst du erst danach. Nach 4 bis 5 Stunden Übung fühlen sich die meisten sicher auf dem Brett; wer Wassersport-Erfahrung mitbringt, schafft den ersten Flug manchmal schon innerhalb von 20 Minuten. Als Anfänger ist der größere Flügel dein Freund. Er läuft stabiler, und das Halten der Flughöhe fällt damit leichter. Kleinere Flügel sind schneller, gehören aber in fortgeschrittene Hände. Den ganzen Lernweg, Schritt für Schritt, beschreiben wir ausführlich auf unserer eFoil-Seite.

RÄVIK: Gleiten auf der Oberfläche

Drei Varianten bilden die Jetboard-Familie RÄVIK: Explore, Adventure und Ultimate. Ein Jetboard hebt nicht ab. Es gleitet auf der Wasseroberfläche, als würdest du ohne Leine wakeboarden, mit kräftiger Beschleunigung, engen Carving-Turns und in dieser Kategorie Spitzenwerten bis 55 km/h beim RÄVIK Ultimate. Wo das VINGA die Ruhe des Fliegens liefert, steht das RÄVIK für pures Adrenalin, bei derselben Marke und innerhalb desselben Systems.

Beim Jetboard ist die Lernkurve sogar noch freundlicher als beim eFoil. Du musst keine Flughöhe ausbalancieren, und so gleiten die meisten schon nach wenigen Versuchen stabil. Das Tempo dosierst du auch hier in Stufen über eine wasserdichte Fernbedienung, gelenkt wird mit dem Körpergewicht: Wohin du das Brett kippst, dahin fährt es. Starte als Einsteiger in den unteren Stufen und schalte erst hoch, wenn die Kurven sicher sitzen.

Flex: die gemeinsame Akku-Plattform

Die Klammer um beide Familien ist die Akku-Plattform von Awake, die unter dem Namen Flex läuft (aktuelle Generation: Flex 4). Derselbe Akku treibt die VINGA-eFoils und die RÄVIK-Jetboards an. Ein einziger Akkusatz, eine einzige Ladelogistik, und damit deckst du zwei völlig verschiedene Erlebnisse auf dem Wasser ab. Kein anderer großer Hersteller hat so eine boardübergreifende Plattform im Programm.

Im Alltag ist der Akku das Herz des Systems, und von ihm hängt ab, wie lang ein Tag auf dem Wasser wird. Wie lange eine Ladung hält, bestimmt das Board genauso wie deine Fahrweise. Für das VINGA Carve nennt Awake etwa 60 Minuten mit dem LR 4 und etwa 120 mit dem XR 4; im RÄVIK reicht der XR 4 für bis zu 60 Minuten beim Explore, 45 beim Adventure und 35 beim Ultimate. Eine Ladezeit veröffentlicht Awake für die Flex-4-Akkus nicht. Frag danach, bevor du einen ganzen Tag mit nur einem Akku planst. Weil der Akku wechselbar ist, verdoppelt ein Zweitakku deine tägliche Fahrzeit. Die Flex-Plattform denkt diese Logik einen Schritt weiter: Dein Ersatzakku gehört allen deinen Boards, nicht nur einem.

VINGA Carve 2026

Awake VINGA eFoil in Nahaufnahme bei voller Fahrt über dem Wasser

Im Modelljahr 2026 setzt Awake beim eFoil auf ein einziges, klares Modell, die VINGA Carve: ein leichtes, direkt angebundenes Board zum Cruisen und Carven, auf derselben Flex-Akkuplattform wie die RÄVIK-Jetboards.

Boardgröße
5′2″, 80-cm-Mast
Volumen
77 l
Gewicht
16 kg ohne Akku (Board 7,5 kg + Antrieb 8,5 kg)
Akku
Flex LR 4 (ca. 60 min) oder Flex XR 4, 2,55 kWh (ca. 120 min)
Fahrzeit
60-120 min (je nach Akku)
Höchstgeschwindigkeit
45 km/h
Antrieb
4-8,2 kW Linear Jet
Preis (ca.)
ca. 12.990-13.990 € zzgl. MwSt., je nach Akku

Herstellerangaben, Stand 30. August 2026. Preise nur zur Orientierung.

RÄVIK Explore 2025

Awakes am leichtesten zu erlernendes Jetboard: 121 Liter, ein stabiles Board mit hoher Traglast.

Volumen
121 l
Gewicht
21 kg
Akku
Flex XR 4 (im Set enthalten)
Fahrzeit
bis zu 60 min
Höchstgeschwindigkeit
bis zu 40 km/h
Antrieb
11 kW
Preis (ca.)
ca. 9.990 € zzgl. MwSt.

Herstellerangaben, Stand 3. Juli 2026. Preise nur zur Orientierung.

RÄVIK Adventure 2025

Jetboard mit V-Rumpf und 71 Litern für längere Touren auf dem Wasser: elegant, anpassungsfähig, dynamisch.

Volumen
71 l
Gewicht
23 kg
Akku
Flex XR 4 (im Set enthalten)
Fahrzeit
bis zu 45 min
Höchstgeschwindigkeit
bis zu 50 km/h
Antrieb
11 kW
Preis (ca.)
ca. 13.990 € zzgl. MwSt.

Herstellerangaben, Stand 3. Juli 2026. Preise nur zur Orientierung.

RÄVIK Ultimate 2025

Die Spitze der leistungsorientierten Jetboards (Nachfolger des RÄVIK S): 51 Liter, 16 kg leichter Rumpf, bis zu 55 km/h.

Volumen
51 l
Gewicht
16 kg
Akku
Flex XR 4 (im Set enthalten)
Fahrzeit
bis zu 35 min
Höchstgeschwindigkeit
bis zu 55 km/h
Antrieb
11 kW
Preis (ca.)
ca. 15.990 € zzgl. MwSt.

Herstellerangaben, Stand 3. Juli 2026. Preise nur zur Orientierung.

Frühere Generation (nicht mehr neu erhältlich)

Frühere VINGA-Modelle (S, Adventure, Ultimate)

Die früheren Modelle VINGA S, VINGA Adventure und VINGA Ultimate hat Awake eingestellt; ihren Platz nimmt seit 2026 der einzelne VINGA Carve ein.

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Awake VINGA und RÄVIK im Vergleich
VINGA (eFoil)RÄVIK (Jetboard)
ErlebnisFliegen über dem Wasser: leises, weiches, fast schwereloses GleitenGleiten auf der Wasseroberfläche: kräftige Beschleunigung, sportliche Kurven
Für wen?Für alle, die die Freiheit des Fliegens und ruhiges, lautloses Cruisen suchenFür alle, die Tempo, Adrenalin und das Wakeboard-Gefühl suchen
KategorieeFoil (elektrisches Hydrofoil)Jetboard (Elektro-Surfbrett)
VariantenCarveExplore, Adventure, Ultimate
Die Tabelle dient der Orientierung. Genaue technische Daten und die Unterschiede zwischen den Varianten können sich je nach Modelljahr ändern; verlässlich sind immer die aktuellen Datenblätter des Herstellers.

Die Modellblöcke oben halten die wichtigsten Daten von den aktuellen Datenblättern des Herstellers fest. Sortiment und Spezifikationen können sich mit jedem Modelljahr verschieben. Bevor du bestellst, sagen dir das aktuelle Datenblatt und eine persönliche Probefahrt mehr als jede Tabelle, auch mehr als die hier auf der Seite.

Musst du dich zwischen Varianten entscheiden, gelten dieselben Kriterien wie bei jedem elektrischen Wassersportboard. Für Einsteiger ist die größere, stabilere Konfiguration der richtige Startpunkt. Beim eFoil macht der größere Flügel das Lernen leichter und verbraucht obendrein weniger Energie, was längere Fahrzeit bedeutet. Fortgeschrittene haben von einem kleineren, wendigeren Aufbau mehr. Ein Körpergewicht, ab dem du den Flügel wechseln solltest, nennt Awake selbst nicht. Angegeben ist eine empfohlene Gewichtsgrenze von 110 kg für den Fahrer. Das VINGA Carve wird mit dem Cloud-Flügelset ausgeliefert; bringst du mehr Gewicht auf die Waage, frag vor der Bestellung bei Awake oder einem Händler nach, welcher größere Flügel zu dir passt. Und schau bei jeder Variante auf Akkukapazität und die von Awake angegebene Fahrzeit, denn diese beiden Werte bestimmen am stärksten, wie viel Zeit du auf dem Wasser verbringst.

Welches Awake passt zu dir?

Zuerst wählst du das Erlebnis, das Modell ergibt sich dann fast von selbst. Willst du über dem Wasser fliegen (VINGA Carve) oder über die Oberfläche jagen (RÄVIK)? Die Frage nach der Variante folgt erst danach, und sie stellt sich nur bei den Jetboards, weil es in der eFoil-Familie derzeit nur das Carve gibt. Innerhalb der Jetboard-Familie ist das Explore der stabile Einstieg und das Ultimate die sportliche Spitze. Dazwischen liegt das Adventure mit V-Rumpf. Awake bewirbt es für Expeditionsfahrten, gibt ihm aber nur bis zu 45 Minuten Fahrzeit, gegenüber 60 beim Explore.

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Modelle von Awake im Vergleich
VINGA CarveEmpfehlungRÄVIK ExploreRÄVIK AdventureRÄVIK Ultimate
TypeFoilJetboardJetboardJetboard
Preis (ca.)ca. 12.990-13.990 € zzgl. MwSt., je nach Akkuca. 9.990 € zzgl. MwSt.ca. 13.990 € zzgl. MwSt.ca. 15.990 € zzgl. MwSt.
Volumen77 l121 l71 l51 l
AkkuFlex LR 4 (ca. 60 min) oder Flex XR 4, 2,55 kWh (ca. 120 min)Flex XR 4 (im Set enthalten)Flex XR 4 (im Set enthalten)Flex XR 4 (im Set enthalten)
Fahrzeit60-120 min (je nach Akku)bis zu 60 minbis zu 45 minbis zu 35 min
Topspeed45 km/hbis zu 40 km/hbis zu 50 km/hbis zu 55 km/h
Für wen?Awakes eFoil zum Cruisen und Carven, auf Fortschritt ausgelegtEinstiegs-Jetboard, stabil und robustJetboard für AbenteuertourenTop-Jetboard, schnell und agil
Angaben nach Herstellerpreisliste und Datenblättern, nur zur Orientierung; die Konfiguration beeinflusst Preis und Fahrzeit.

Awake im Wettbewerb

Auf dem eFoil-Markt ist Awake das schwedische Mitglied des Premium-Felds: Preislich tritt das VINGA Carve gegen die Topmodelle von Lift und Flite an. Die eigentliche Besonderheit der Marke liegt woanders, im Zwei-Plattform-System, denn bei keinem anderen großen Hersteller fahren eFoil und Jetboard mit demselben Akkusatz.

Wie sich das VINGA Carve neben allen aktuellen Modellen der übrigen aktiven Marken einordnet, zeigt die Tabelle in unserem eFoil-Vergleich.

Was macht Awake besonders?

Die meisten Hersteller konzentrieren sich auf eine einzige Kategorie: Lift und Flite etwa sind feste Größen im eFoil-Segment, andere Marken bauen ausschließlich Jetboards (das komplette Bild dazu steht auf unserer Elektro-Surfbrett-Seite, die Grundlagen des eFoilens im eFoil-Porträt). Awake deckt beide Kategorien ab, eFoil und Jetboard aus einem Haus, und ist damit eine der wenigen Marken, die auf beiden Seiten zu Hause sind.

Das zählt, weil der Akku einer der größten Preisposten bei elektrischen Wassersportboards ist. Awake verkauft jedes Board als komplettes Paket mit eigenem Akku, eigener Fernbedienung und eigenem Ladegerät, und so kommt auch ein zweiter Boardtyp mit einem eigenen Akku ins Haus. Danach zahlt sich die gemeinsame Flex-Plattform aus. Der XR 4 treibt das VINGA Carve und alle drei RÄVIK-Boards an, dieser Akku wandert frei zwischen ihnen, und ein später gekaufter Ersatz-XR-4 passt in jedes der vier. Ladegeräte und Fernbedienungen von Awake funktionieren im ganzen Programm.

Ein Sommertag am See. In der Morgendämmerung ist das Wasser glatt wie Glas, mit dem VINGA fliegst du lautlos dahin, der Foil wirft kaum eine Welle, du hörst nur die Vögel. Am Vormittag kommst du zurück, wechselst den Akku und hängst den leeren ans Ladegerät. Nachmittags wird es lebhaft am Ufer, die Freunde treffen ein, und jetzt schlägt die Stunde des RÄVIK, der Sprints und der Carving-Turns. Am Abend hat dir derselbe Akkusatz zwei grundverschiedene Erlebnisse beschert, ohne dass du zwei getrennte Systeme hättest schleppen, laden und pflegen müssen. In dieser Form bietet das kein anderer großer Hersteller.

Den Unterschied macht auch der skandinavische Premium-Ansatz selbst: eine einheitliche Formensprache, durchdachte Details und ein Sortiment, das als ein System gedacht ist. Wer sich für Awake entscheidet, kauft mehr als ein Board und steigt in eine Modell- und Zubehörwelt ein, in der eFoil und Jetboard zusammengehören, statt nebeneinander zu stehen.

Drei Awake VINGA eFoils gleiten in Formation über einen spiegelglatten See

Für wen ist Awake gedacht?

Ein typischer Awake-Käufer will beide Erlebnisse: den ruhigen Flug am Morgen und das Tempo am Nachmittag. In der Familie oder im Freundeskreis ist es nicht anders, selten suchen dort alle das Gleiche. Einer liebt das entspannte Gleiten, die andere die Geschwindigkeit. Mit einem System auf gemeinsamer Plattform bedienst du beide Wünsche, ohne zwei getrennte Ausrüstungen zu betreiben. Nicht zufällig wirbt Awake auch um Boots- und Yachtbesitzer. Die Marke hat ihre Boards auf Yachtmessen in Monaco und Cannes gezeigt und nennt sich auf der eigenen Website die erste Adresse für Superyachten.

Ein anderes Profil ist der Premium-Käufer, für den Design, Materialqualität und Markenerlebnis genauso schwer wiegen wie die technischen Daten. Für diese Zielgruppe baut Awake. Die konkreten Preise oben können sich mit jeder neuen Preisliste ändern. Rechne aber damit, dass sich die Marke im oberen Preissegment bewegt: Ein Premium-eFoil bedeutet meist eine Investition von etwa 10.000 bis 15.000 €, während Einstiegsmodelle anderer Hersteller bei rund 5.000 bis 7.500 € beginnen.

Und dann sind da noch Verleiher, Surfschulen und Unterkünfte am Wasser. Wer elektrische Boards als Erlebnisangebot vermietet, kann mit einer einzigen Marke und einem einzigen Akkupark sein ruhigeres Programm (eFoil) und sein Adrenalinprogramm (Jetboard) abdecken. Die Flotte lässt sich so viel einfacher betreiben, als wenn zwei Herstellersysteme mit je eigenen Akkus und Ladegeräten parallel gewartet werden müssten.

Suchst du mit knappem Budget dein erstes eFoil, schau dich auch bei anderen Marken um: Die Kriterien und die verlässlichen Marken für diesen Fall haben wir im eFoil-Kaufratgeber gesammelt. Und egal, wohin du tendierst: Probier das Erlebnis vor dem Kauf unbedingt live aus, das Mieten ist der günstigste Weg dazu.

Awake RÄVIK Jetboard in scharfer Kurve neben einer Superyacht

Awake auf deutschen Gewässern

Die Seen in Deutschland sind für beide Awake-Boards ein sehr gutes Revier. Ein eFoil braucht weder Wind noch Wellen, und der Antrieb arbeitet leise und abgasfrei. Wo du damit aufs Wasser darfst, ist von Gewässer zu Gewässer verschieden geregelt, und auf geschützten oder besonders eingestuften Seen ist längst nicht überall erlaubt, was technisch möglich wäre. Welche Regeln wo gelten, steht auf unserer Seite zu den eFoil-Regeln. Beim VINGA kommt hinzu, dass der Foil ausreichende Wassertiefe verlangt: An flach abfallenden Ufern musst du ein Stück hinausfahren oder dir gleich einen tieferen Einstieg suchen.

Ein eigener Vorteil des eFoils auf Seen: Die kabbelige Wasseroberfläche, die der auffrischende Nachmittagswind erzeugt, stört dich kaum. Das Board fliegt über dem Wasser, der Foil berührt die Oberfläche nur minimal, die kleinen Wellen bleiben größtenteils unter dir. Das Jetboard bekommt diese Kabbelwelle direkt ab, weil es auf der Oberfläche gleitet. Awakes eigener Vergleich der beiden Bauarten spricht ihm in kabbeligem und sogar rauem Wasser aber die bessere Kontrolle zu, mit mehr Spielraum für Tricks und Sprünge. Ruhiges Wasser bleibt das leichtere Übungsgelände, und für deine ersten Sessions mit dem RÄVIK zielst du am besten auf den Morgen oder den früheren Vormittag und auf windgeschützte Buchten.

Beim Jetboard ist das Bild noch etwas differenzierter. Der Elektroantrieb bleibt ein Vorteil, aber das RÄVIK gleitet auf der Wasseroberfläche, ist hörbarer und wirft auffälligere Wellen als ein eFoil. Die Vorschriften unterscheiden sich je nach Gewässer, und auch die Einstufung des Geräts kann eine Rolle spielen. Informier dich vor jedem Start über die aktuellen Regeln für den jeweiligen See oder Flussabschnitt. Das sind wenige Minuten Recherche, und sie können dir eine Menge Ärger ersparen.

Mit welchem Awake-Board du auch startest, Helm und Weste trägst du jedes Mal, und als Startplatz suchst du dir eine Stelle, an der sich im Umkreis von 100 Metern keine Schwimmer, Badegäste oder andere Wassersportler aufhalten. Diese Regel schützt dich genauso wie alle anderen im Wasser. In einem durchschnittlichen Jahr reicht die Saison an hiesigen Seen vom späten Frühjahr bis in den frühen Herbst; mit einem guten Neoprenanzug holst du dir noch ein paar Monate auf dem Wasser dazu.

Bleibt die Logistik, und die ist überschaubar. Awake gibt das VINGA Carve ohne Akku mit 16 kg an, aufgeteilt in 7,5 kg Board und 8,5 kg Antrieb. Der LR-4-Akku bringt 12 kg dazu, der XR 4 18,5 kg, und die RÄVIK-Boards wiegen 16 bis 23 kg, bevor der XR 4 hineinkommt. Die Ausrüstung passt damit bequem in einen Kombi oder ein größeres Auto, eine helfende Hand beim Ein- und Ausladen am Ufer nimmst du aber gern. Der Foil lässt sich demontieren, für den Transport zerlegst du das System in kleinere, handlichere Teile.

Und falls du noch ganz am Anfang stehst, ist die Reihenfolge simpel: erst das Erlebnis, dann der Kauf. Eine begleitete Schnupperstunde mit Coach zeigt dir nicht nur, ob dir der Sport liegt. Du merkst auch, ob dein Wasser eher der windstille Flug in der Morgendämmerung ist oder das adrenalingeladene Gleiten am Nachmittag, sprich: ob bei Awake das VINGA oder das RÄVIK zu dir passt.

Häufige Fragen

Was unterscheidet Awake VINGA und RÄVIK?

VINGA fliegt, RÄVIK gleitet. Beim VINGA, der eFoil-Familie, hebt dich ein Tragflügel unter dem Board über die Wasseroberfläche, leise und fast schwerelos. Beim RÄVIK, der Jetboard-Familie, bleibt das Brett auf dem Wasser, beschleunigt kräftig und fährt sich weitaus sportlicher. Gemeinsam ist beiden Familien die Akku-Plattform.

Was ist die Awake-Flex-Akkuplattform?

Das Akkusystem von Awake (aktuell Flex 4): Ein Akkusatz passt in VINGA-eFoils wie in RÄVIK-Jetboards, einmalig unter den großen Herstellern.

Was kostet ein Awake eFoil oder Jetboard?

Im Premiumsegment. In der Herstellerpreisliste auf awakeboards.com (gelesen am 3. Oktober 2026) kostet das VINGA Carve eFoil 12.990 € mit dem LR-4-Akku und 13.990 € mit dem XR 4, die RÄVIK-Jetboards liegen zwischen 9.990 und 15.990 €, alles zzgl. MwSt. Zum Vergleich: Bei anderen Herstellern beginnen Einsteiger-eFoils für gewöhnlich bei rund 5.000 bis 7.500 €. Was ein Awake aktuell genau kostet, verrät dir vor dem Kauf am zuverlässigsten die Preisliste des Herstellers selbst.

Wie lange fährt ein Awake eFoil mit einer Akkuladung?

Etwa 60 Minuten mit dem Flex LR 4, etwa 120 Minuten mit dem größeren Flex XR 4 (2,55 kWh), so die Angabe von Awake für das VINGA Carve; Fahrweise, Gewicht und Flügel verschieben beide Werte. Ein Zweitakku verdoppelt deine Zeit auf dem Wasser, weil der Akku wechselbar ist. Wie lange das Laden dauert, gibt Awake nirgends an.

Wo kann ich ein Awake eFoil in Deutschland kaufen, mieten oder gebraucht finden?

Die Preise auf dieser Seite stammen aus der Herstellerpreisliste auf awakeboards.com; ob ein Händler in deiner Nähe die Marke führt, erfährst du am ehesten dort. Mieten ist der günstigste Weg zum Ausprobieren. Welche Stationen es in Deutschland gibt, steht auf unserer Seite zum eFoil-Mieten, und ob eine Station Awake-Boards in der Flotte hat, fragst du direkt bei ihr. Gebraucht tauchen Awake-Boards gelegentlich auf, und worauf du dann achtest, vom Akku bis zur Garantie, steht in unserem Ratgeber zum gebrauchten eFoil.

Darf ich Awake-Boards auf deutschen Gewässern fahren?

Je nach Gewässer. Elektrisch angetriebene Boards fahren leise und abgasfrei, für motorisierte Wassersportgeräte gelten auf vielen Seen aber eigene Vorschriften, und die unterscheiden sich zwischen Gewässern und Bundesländern. Informier dich vor dem Start über die Regeln am jeweiligen See oder Flussabschnitt, bei einem Jetboard erst recht.

Woher kommt Awake, und wer ist das bekannteste Gesicht der Marke?

Ursprünglich aus Schweden, wo die Marke 2017 gegründet wurde. Entworfen und entwickelt werden die Boards in Skandinavien, und das Unternehmen dahinter ist heute die Ride Awake ApS in Kopenhagen. Der bekannteste Fahrer, der sich auf einem Awake hat sehen lassen, ist der Formel-1-Pilot Carlos Sainz Jr. Im August 2022 teilte Awake seinen Instagram-Clip von einem Flug auf dem VINGA, einen Sponsoringvertrag erwähnen die eigenen Seiten der Marke aber nicht. Zur Positionierung passt ein F1-Name dennoch gut: präzise Premium-Technik und Tempo, nur eben auf dem Wasser.

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