Strand am Lac de Monteynard mit Kites und Windsurfsegeln auf türkisem Wasser vor einem grünen Bergrücken

Wingfoil Türkei

Alaçatı mit Stehbereich und drei Stationen, Urla als Flachwasser hinter der Mole, die Meltem-Stunden für Einsteiger und wo es in der Türkei überhaupt eFoils gibt

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Yumru Koyu, die Windbucht von Alaçatı

Gut zwei Kilometer tief schneidet die Bucht Yumru Koyu in die Çeşme-Halbinsel westlich von İzmir, U-förmig und nach Süden zum offenen Meer hin geöffnet. Die weißen Windmühlen über Alaçatı sind teils mehr als hundert Jahre alt, und dass der Ort mit dem Wind lebt, sieht man ihnen an. An der Bucht stehen drei Wassersportstationen fast Seite an Seite. Ein Wingfoil-Urlaub in der Türkei fängt in aller Regel hier an.

Der Wind kommt sideshore von links, wenn du vom Strand aufs Wasser schaust. Bläst der Nordwind kräftig, wird das Wasser in der Bucht kabbelig. Kiter fahren am südöstlichen Ende, getrennt von Windsurfern und Wingfoilern, und dein Stück Wasser teilst du dir vor allem mit Segeln und Wings.

Stehbereich, Laufweg und dunkle Flecken im Wasser

Der Stehbereich auf der Westseite der Bucht misst etwa 500 mal 300 Meter. Hier übst du mit dem Wing in der Hand, ohne nach jedem Fehler zum Brett zu schwimmen: Du stehst auf, sortierst Wing und Board und versuchst es noch einmal.

Mit dem Foil unter dem Board nützt dir das Stehwasser weniger. Der Mast braucht Tiefe, und solange du nicht gleich aufs Foil kommst, läufst du vor dem Start etwa 100 bis 150 Meter hinaus. Mit Brett, Foil und Wing gleichzeitig ist das ein Weg, den du an einem Lerntag mehrmals gehst.

Das Ostufer hat einen zweiten, kleineren Stehbereich von etwa 100 mal 300 Metern, mit glatterem Wasser. Im Sommer und vor allem an Wochenenden wird es in der Bucht enger, und dann ist er die Ausweichfläche. Hinüber kommst du nur mit Schlägen gegen den Wind, und Höhe laufen steht im Kursaufbau von ASPC erst in Stufe B2, der letzten der vier.

Ein Stationsleiter warnt im Surf-Magazin vor dunklen Stellen nahe am Ufer. Dahinter kann eine Untiefe stecken oder ein Seegrasfeld. Mit dem Foil unter dir fährst du um solche Flecken lieber einen Bogen.

Wingfoiler mit rot-weißem Wing über türkisfarbenem, flachem Meerwasser

Wo ASPC, Myga und Sun Surf an der Bucht sitzen

Das Surf-Magazin nennt ASPC, den Alaçatı Surf Paradise Club, die größte Wassersportstation der Türkei, und zählte 2023 mehr als 120 Windsurfboards, 20 Wingfoilboards und 20 Lehrer. Inzwischen wurde die Station umgebaut und liegt weiter vorn am Wasser, nach wie vor in der Mitte der Bucht. Unterrichtet wird in fünf Sprachen, auf Material von Fanatic, Gaastra, F1, Duotone und Neilpryde.

Der Wingkurs bei ASPC hat vier Stufen. In A1 lernst du Material und Wingkontrolle auf einem Trainingsbrett, A2 ist reines Üben, in B1 steigst du auf dein erstes Foilboard, und B2 bringt kontrolliertes Fahren, Höhe laufen und Wenden. Es gibt Privat- und Gruppenstunden. Materialversicherung, Neoprenanzug, Schwimmweste und Helm sind auf jeder Stufe dabei. Im Verleih hängen GA Wing Cross in 3,5 bis 6,2 m², dazu Boards vom Typ Neilpryde Glide und Fanatic Aero und Foils von GA.

Myga Surf City liegt am weitesten im Luv, gegen den Wind oberhalb von ASPC. Von 2008 bis 2010 war hier der Windsurf-Weltcup der PWA zu Gast. Gefahren wird Duotone, Severne und Patrik, und laut dem Reiseveranstalter Surf & Action steht bei Myga das neueste Duotone-Material im Verleih.

Sun Surf Alaçatı hat 2025 auf dem Gelände des früheren ION Club eröffnet, der Ende 2023 schloss, und gehört zur Anlage des Alacati Beach Resort. Die Station sitzt im Lee der Bucht, wo das Wasser schnell tief wird. Für Foiler ist das ein Vorteil, und Surf & Action nennt die Stelle ideal für entspannte Foil-Sessions. Wing-Material kommt von Duotone, Kiten unterrichtet die Schule High Tide, an Land gibt es Liegen, Schatten, Duschen und Toiletten. Auch wer allein reist, ist in der offenen Atmosphäre gut aufgehoben, findet der Veranstalter.

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Wingfoil-Stationen in der Bucht von Alaçatı
StationLageWing-MaterialBesonderheit
ASPC (Alaçatı Surf Paradise Club)Mitte der Bucht, nach dem Umbau weiter vorn am WasserGA Wing Cross 3,5 bis 6,2 m², Neilpryde Glide, Fanatic Aero, GA-FoilsUnterricht in fünf Sprachen, Stufen A1 bis B2, Weste und Helm inklusive
Myga Surf Cityam weitesten im LuvDuotone, Severne, PatrikPWA-Weltcup im Windsurfen 2008 bis 2010
Sun Surf Alaçatıim Lee, Wasser wird schnell tief; im Alacati Beach ResortDuotoneseit 2025, früher ION Club; Kiteschule High Tide

Bei der Wahl der Station hilft es, Wing und Foil getrennt zu denken. Die ersten Stunden mit dem Wing gehören ins Stehwasser, die ersten Flüge auf dem Foil in Wasser, das zügig tief wird und in dem der Mast nirgends aufsetzt. Fährst du schon und willst vor allem foilen, spricht die Lage im Lee für Sun Surf. Wie die Stunden eines Wingkurses aufeinander aufbauen, kannst du unter Wingfoil-Kurs nachlesen.

Um neun aufs Wasser, bevor der Meltem zulegt

Von Juni bis September weht in Alaçatı der Meltem, ein Nordwind, den die Sonne über dem Land zusätzlich anschiebt. Richtig in Gang kommt er meist erst gegen Mittag, und danach legt er Stunde um Stunde zu, bis er am späten Nachmittag am stärksten ist. Im Schnitt liegt der Wind in der Bucht nach Angaben des Surf-Magazins bei 15 bis 25 Knoten.

Für Einsteiger ist das Fenster von 9 bis 12 Uhr das beste des Tages: Wind ist da, hat seine volle Stärke aber noch nicht erreicht. Morgens Unterricht und Üben, mittags raus aus dem Wasser, bevor es auffrischt, so sieht ein vernünftiger Lerntag in Alaçatı aus. Den kräftigeren Nachmittagswind überlässt du den Fortgeschrittenen und gönnst Armen und Schultern eine Pause.

Für einen Ruhetag bietet sich Delikli Koy an, eine Bucht ganz in der Nähe, die zwischen Felsformationen geschützt vor dem Wind liegt. In Iliça, das seinen Namen den Thermalquellen verdankt, sitzen am Ende der Hafenmole kleine, flache Becken mit warmem Quellwasser, ein paar Schwimmzüge vom offenen Meer entfernt.

In Urla Gülbahçe läuft der Tag andersherum. Dort setzt der Meltem schon früh am Morgen ein und weht bis etwa 15 oder 16 Uhr. In Urla lernst du am Vormittag, und gegen vier Uhr nachmittags ist der Wind in aller Regel durch.

Wingfoiler hält einen schwarzen Wing über dem Kopf und steht auf einem weißen Board im blauen Meer, daneben eine Boje

Meltem im Sommer, Lodos und Poiras im Rest des Jahres

Der Meltem von Alaçatı ist die örtliche Ausprägung der Etesien, jener nördlichen Winde, die nach einer Studie der Technischen Universität Istanbul im Juni, Juli und August beständig über die Ägäis und das östliche Mittelmeer wehen.

Im Sommer liegt die Windwahrscheinlichkeit in der Bucht bei bis zu 70 %. Am gleichmäßigsten bläst es im Juli und August, recht verlässlich von Ende Mai bis in den Oktober. Einheimische halten Juni und September für die besten Monate. Das türkische Tourismusportal GoTürkiye nennt für die Windsurfer, die nach Alaçatı kommen, die Zeit von Mai bis September.

Von Oktober bis April reicht der Wind noch an etwa der Hälfte der Tage zum Gleiten, in Herbst, Frühjahr und Winter auch einmal mit mehr als 30 Knoten. Berechenbar ist er dann nicht mehr. Die Winde kommen zu wechselnden Zeiten und aus wechselnden Richtungen: Der Lodos aus Süden bringt in Alaçatı Wellen in die nach Süden offene Bucht, der Poiras weht im Frühjahr und Herbst aus Norden, und der Gerence aus Nordost ist der stärkste von allen. In Urla bläst der warme Lodos ablandig, vom Ufer weg aufs offene Wasser. Für eine Lernwoche ist das kein Wind.

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Mittlere Meerestemperatur an der türkischen Ägäisküste (MGM, Monatsmittel 1970 bis 2025)
MonatWasserMonatWasser
Januar13,9 °CJuli24,2 °C
Februar13,3 °CAugust24,6 °C
März14,0 °CSeptember23,3 °C
April15,9 °COktober20,8 °C
Mai18,8 °CNovember18,0 °C
Juni22,1 °CDezember15,6 °C

Für die Bucht selbst nennt das Surf-Magazin rund 20 °C ab Juni und mehr als 25 °C im Juli und August. Ein Shorty oder ein 3/2-Anzug reicht dann, an manchen Tagen auch Boardshorts und Lycra. Von Dezember bis April liegt das Mittel der Küste bei 13 bis 16 °C, und mit dem Wasser im Frühjahr ist ein Sommeranzug überfordert.

Hinter der Hafenmole von Urla Gülbahçe bleibt es flach

Eine gute halbe Stunde vom Flughafen İzmir entfernt, knapp 45 km über die Autobahn, liegt Gülbahçe bei Urla in einer langen, geschützten Bucht, die nach Norden schaut. Urla Surf House ist hier in erster Linie eine Kitestation. Wingfoilen läuft als zweite Sportart mit, mit Kursen für Einsteiger, Fortgeschrittene und Freestyle bei internationalen Trainern.

Der Reiz von Urla ist das Wasser. Der Wind kommt meist sideshore von links, und ein Fischerhafen im Luv hält die Wellen vom Einstiegsbereich fern. Selbst bei starkem Wind bleibt es im Schutz des Hafens ziemlich flach, erst weiter draußen kann es kabbelig werden. Der Strand besteht aus festem Sand, Riffe gibt es keine und auch keine gefährlichen Steine im Wasser.

Direkt vor der Station ist das Wasser teils sehr flach, und diesen Bereich teilen sich viele Kiter. Wingfoiler starten deshalb ein Stück weiter, gegen den Wind oder etwas weiter draußen, wo es tiefer wird. Hinter dem Freeride-Bereich liegt die Schulungszone mit einem großen Stehbereich, in dem dir das Wasser etwa bis zur Brust reicht.

Unterrichtet wird auf Englisch, Deutsch ist nicht garantiert. Im Verleih stehen Wing-Sets mit Freeride-, Freestyle- und Strapless-Boards, dazu SUPs, und für eigenes Material gibt es einen Lagerraum. Die Auswahl an Boards und Wings beschreibt Surf & Action als begrenzt. Bist du auf dein eigenes Board und deinen Wing eingespielt, nimm beides mit. Was davon ins Fluggepäck passt und wie, steht unter Wingfoil-Set.

Für den Sommer-Meltem, der in Urla aus Nord bis Ost kommt, nennt Surf & Action Wings von 4 bis 5 m². Daneben beschreibt GoTürkiye einen Kitestrand rund 6 km vom Zentrum von Gülbahçe in einem Feuchtgebiet, mit flachem Wasser für Einsteiger.

Über İzmir an die Bucht, und wer die Reise verkauft

Der Flug von Deutschland nach İzmir dauert zwischen 2 Stunden 15 Minuten und 3 Stunden. Aus Deutschland, Österreich und der Schweiz fliegen viele Flughäfen die Stadt an, in der Saison fast täglich.

Vom Flughafen bis Alaçatı sind es rund 90 km, fast alles Autobahn. Nach Urla Surf House ist es näher, knapp 45 km oder etwa 35 Minuten. Nicht jede Unterkunft liegt an der Bucht: Ein Hotel in Iliça zum Beispiel gibt die Strecke seines Shuttles zum Spot in Alaçatı mit etwa 7 km an. Frag bei der Buchung, wie du morgens ans Wasser kommst, denn das Vormittagsfenster für Einsteiger ist kurz.

Zwei Veranstalter aus Deutschland haben Alaçatı im Programm. Surf & Action (wingreisen.com) bietet Wingreisen nach Alaçatı an, mit ASPC, Myga und Sun Surf als Partnerstationen, und dazu nach Urla Gülbahçe. Bei ASPC läuft das Briefing an der Rezeption auf Deutsch. ASPC lässt sich auch über Sun and Fun Sportreisen buchen. Preise für Kurs und Leihmaterial erfragst du bei der Station oder beim Veranstalter.

Wer in der Türkei überhaupt ein eFoil vermietet

Am Strand vorbeikommen und eine Stunde eFoil buchen, das geht in der Türkei fast nirgends. Was es gibt, hängt an einer bestimmten Art von Urlaub: einmal an einer Pauschalreise, einmal an einer gecharterten Yacht.

Der Cook’s Club Adakoy, den der britische Veranstalter Neilson verkauft, liegt auf einer abgelegenen Halbinsel gegenüber von Marmaris. Neilson richtet ihn an Erwachsene und Familien mit Jugendlichen ab 16, Kinderclubs gibt es keine. Schnorcheln, Unterwasser-Scooter, eFoil, Kajak und SUP sind im Urlaub inbegriffen. Mehrmals pro Woche laufen kostenlose eFoil-Schnupperstunden von 20 Minuten mit Sicherheitseinweisung und Neilson-Lehrern, buchbar über die Neilson-App drei Tage vorher oder am selben Tag im Resort. Längere Lektionen von 90 Minuten buchst du vor Ort gegen Aufpreis.

Begonnen wird im Liegen, dann kniend, dann stehend, und nach Neilsons Angaben fliegen die meisten schon in der ersten Session. Die Bucht beschreibt der Veranstalter als geschützt, mit warmem, ruhigem und klarem Wasser. Verkauft wird Adakoy als Paket mit Rückflug und Bustransfer, direkt ab 15 Flughäfen in Großbritannien. Der Transfer vom Flughafen Dalaman dauert 90 bis 120 Minuten.

Auf der Plattform GetMyBoat bietet ein Verleih für Charteryachten Waydoo-eFoils an, die für Törns um Fethiye, Göcek, Marmaris und Bodrum an Deck geliefert und am Ende des Charters wieder abgeholt werden. Du mietest nur das Material, kein Boot. Im Paket sind ein Waydoo-Set, eine Prallschutzweste und ein passender Helm, dazu Videoanleitungen zu Bedienung, Grundlagen und Sicherheit und technischer Support auf Abruf. Zusatzakkus lassen sich dazumieten. Für jede Miete verlangt das Inserat eine Kaution von 1.800 USD, die du zurückbekommst. Das Höchstgewicht liegt bei 220 Pfund (etwa 100 kg), und gute körperliche Verfassung und Grundbalance setzt der Verleih voraus.

Aus Akyaka am Golf von Gökova kam am 5. Januar 2026 eine Meldung: Bilge Öztürk, im Türkischen Segelverband an der Spitze des Wing- und Kitesurf-Komitees und Coach des Nationalteams, hat dort mit Unterricht auf dem Jetsurf und dem elektrischen Foil begonnen. Kitekurse sollten im April folgen.

Wenn das eFoil im Urlaub fest eingeplant ist, liegen die Nachbarländer besser: eFoil in Griechenland und eFoil auf Zypern haben eigene Seiten mit Stationen. Worauf es beim Mieten allgemein ankommt, steht unter eFoil mieten.

Akyaka, Gökçeada und die übrigen Windküsten

Neben Alaçatı und Urla führt das türkische Tourismusportal GoTürkiye eine ganze Reihe weiterer Windreviere, die meisten mit Blick auf Kiter und Windsurfer.

Akyaka am Golf von Gökova nennt das Portal ein Spitzenrevier zum Kitesurfen, mit thermischem Wind, flachem Wasser über Sand und einer drei Kilometer langen Fahrstrecke. Gökçeada, die Insel in der nördlichen Ägäis, hat nach Angaben von GoTürkiye an 300 Tagen im Jahr Bedingungen zum Windsurfen, am beliebtesten ist der Strand von Aydıncık. Die Bucht von Akyarlar auf der Halbinsel von Bodrum richtet sich mit tiefem Wasser und starkem Wind an Könner.

Dazu kommen die Bucht von Saros zum Windsurfen und Kiten, Ayvalık zum Surfen und Kiten, Datça mit einer windigen Bucht und einer Surfstation von Mai bis September und Sarıgerme bei Dalaman mit Kite- und Windsurfclubs. Die meisten dieser Reviere sind auf Kiter eingestellt; wer dort am Kite foilen will, findet die Grundlagen unter Kitefoil.

Lizenz, Kitefeld und was zum eFoil geregelt ist

Nach einem Wingkurs bei Urla Surf House kannst du dir eine türkische Lizenz ausstellen lassen, wenn du danach fragst. Ein international anerkanntes Zertifikat der IWO stellt die Station nicht aus.

In Akyaka hat das Gouverneursamt der Provinz Muğla die Küste von Akçapınar als „Kitesurf-Feld“ eingetragen, so berichtete die Hürriyet Daily News 2016: rund 3.500 m Küste innerhalb einer archäologischen Schutzzone ersten Grades, eingetragen mit Genehmigung des Denkmalrats und der Behörde für den Schutz besonderer Gebiete. Nach unserer Lesart ist Kiten an diesem Abschnitt damit ausdrücklich vorgesehen. Von Wings ist in dem Bericht nicht die Rede.

Eine türkische Vorschrift, die das eFoil beim Namen nennt, ist uns nicht bekannt. Wo du fahren darfst, welche Abstände zu Badenden gelten und was du an Schutzausrüstung tragen musst, fragst du beim Anbieter; eine Rechtsauskunft ersetzt das hier nicht. Vorfahrt und erlaubte Startplätze auf deutschen Seen erklärt die Seite Wingfoil.

Häufige Fragen

Wo lernt man in der Türkei Wingfoilen?

In der Bucht von Alaçatı auf der Çeşme-Halbinsel, rund 90 km Autobahn vom Flughafen İzmir entfernt. Dort unterrichten ASPC, Myga Surf City und Sun Surf Alaçatı nebeneinander am selben Strand. Eine zweite Adresse ist Urla Surf House in Gülbahçe, 35 Minuten vom Flughafen, mit flacherem Wasser und Unterricht auf Englisch.

Gibt es in Alaçatı Wingfoil-Kurse auf Deutsch?

Teilweise. ASPC unterrichtet in fünf Sprachen, und das Briefing an der Rezeption läuft laut dem Veranstalter Surf & Action auf Deutsch. Ob auch dein Lehrer auf dem Wasser Deutsch spricht, fragst du bei der Buchung nach.

Um welche Uhrzeit sollten Anfänger in Alaçatı aufs Wasser?

Zwischen 9 und 12 Uhr, bevor der Meltem gegen Mittag richtig einsetzt.

Welche Monate passen für eine Wingwoche in Alaçatı?

Juni bis September, die Monate des Meltem. Am beständigsten weht er im Juli und August, Einheimische halten Juni und September für die besten Monate. Von Oktober bis April gibt es noch an etwa jedem zweiten Tag Gleitwind, nur wechseln dann Richtung und Uhrzeit, und der Lodos bringt in Alaçatı Wellen.

Gibt es in der Türkei irgendwo ein eFoil zum Mieten?

An wenigen Stellen. Im Cook’s Club Adakoy gegenüber von Marmaris gehören 20 Minuten lange eFoil-Schnupperstunden zum Neilson-Pauschalurlaub, den der Veranstalter mit Flügen ab Großbritannien verkauft. Für Yachtcharter um Fethiye, Göcek, Marmaris und Bodrum liefert ein Verleih Waydoo-Boards an Deck. Eine Strandstation, die dir eine einzelne Stunde verkauft, ist kaum zu finden.

Bekomme ich nach einem Wingkurs in der Türkei eine Lizenz?

Urla Surf House stellt nach dem Kurs auf Wunsch eine türkische Lizenz aus, ein international anerkanntes IWO-Zertifikat bekommst du dort nicht. Ob du für Fahrten ohne Kurs einen Nachweis brauchst, fragst du am besten direkt an der Station.

Wie warm ist die Ägäis im Oktober?

20,8 °C im Monatsmittel an der türkischen Ägäisküste, nach den Messreihen der Wetterbehörde MGM von 1970 bis 2025. Im November sind es noch 18,0 °C.

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