Standbild aus dem offiziellen Fliteboard-Video: zwei eFoil-Fahrer auf dem Wasser

Flite eFoil

Australische High-End-eFoils für alle Levels

Aktualisiert:

Die Marke Flite

Flite ist ein eFoil-Hersteller aus Australien, gegründet vom Profi-Surfer David Trewern. Ende 2018 gingen die ersten Boards an die Kunden. Wie Lift baut Flite High-End-eFoils, auf denen sich das Fliegen schnell lernen lässt, und seine beiden Topmodelle ULTRA und RACE kosten rund 4 bis 6 % weniger als das LIFT5 in Carbon von Lift.

Seit dem Start hat sich die Marke zu einem der Maßstäbe der Kategorie entwickelt. Im Programm steht die sechste Generation (Series 6), und aus der einstigen Dreier-Palette wurde eine Familie mit sieben Modellen: vom Allrounder ICON über das gemeinsam mit Mercury Racing entwickelte RACE bis zur limitierten Serie aus der Feder von Marc Newson.

Flite in Bewegung

Mehr Videos und eine Galerie findest du beim Hersteller: fliteboard.com ↗

Modelle und Preise (Series 6)

Die Series-6-Palette von 2026 deckt sieben Richtungen ab: Das ICON ist der Allrounder und das Basismodell, das PRO die sportlichere Mitte, das ULTRA L3 die leichteste Rennmaschine, das RACE das schnellste Fliteboard, das aufblasbare Flite AIR der reisefreundliche Einstieg, der Flitescooter das Lernbrett mit Lenker und die Marc-Newson-Serie das limitierte Designstück an der Spitze.

Gut zu wissen: Preis und Fahrzeit hängen bei Flite in erster Linie von der gewählten Flitecell ab (Nano 806 Wh / Sport 1,6 kWh / Explore 2,1 kWh). Jeder Preis ist deshalb ein „ab“-Preis, und die Fahrzeiten gelten pro Akku, nicht pro Modell.

ICON Series 6

Zwei Rider auf Fliteboards der sechsten Generation im Sonnenuntergang

Das Basismodell der Series 6 (Nachfolger des früheren 'Fliteboard'): ein Allrounder mit 100 Litern, der sich mit drei Flitecell-Akkus konfigurieren lässt.

Boardgröße
5′8″ × 28″
Volumen
100 l
Gewicht
ca. 30 kg (mit Flitecell Nano)
Akku
Flitecell Nano 806 Wh / Sport 1,6 kWh / Explore 2,1 kWh
Fahrzeit
bis zu 45 min / 1,5 h / 2,5 h (je nach Akku)
Ladezeit
mit Schnellladegerät ca. 50 min bis 2 h (je nach Akku)
Max. Fahrergewicht
120 kg
Preis (ca.)
ab ca. 10.999 $

Herstellerangaben, Stand 12. September 2026. Preise nur zur Orientierung.

PRO Series 6

Sportlicheres Board mit 67 Litern: wendiger als das ICON, aber leichter zu beherrschen als das renngetrimmte ULTRA.

Boardgröße
5′0″ × 28″
Volumen
67 l
Gewicht
ca. 24 kg (mit Flitecell Nano)
Akku
Flitecell Nano / Sport / Explore
Fahrzeit
45 min bis 2,5 h (je nach Akku)
Max. Fahrergewicht
120 kg
Preis (ca.)
ab ca. 10.999 $ (je nach Konfiguration)

Herstellerangaben, Stand 3. Juli 2026. Preise nur zur Orientierung.

ULTRA L3 Series 6

Das leichteste Fliteboard aller Zeiten: 49 Liter, gemacht fürs Wellenreiten und fürs Gleiten auch ohne Motor. Ein eigenes Boardgewicht nennt Flite nicht, nur das Komplettset mit Flitecell Nano: 18,1 kg in der Vergleichstabelle, 18,3 kg im Seitenkopf. Die günstigste Konfiguration, Prop C, beginnt bei 14.444 Dollar; die 16.565 Dollar von früher sind heute der Einstieg in die Karbon-Variante Wave C (Fliteboard-Shop, Stand 5. Oktober 2026).

Boardgröße
4′4″ × 21″
Volumen
49 l
Gewicht
18,1 kg (mit Flitecell Nano; im Seitenkopf 18,3 kg)
Akku
Flitecell Nano / Sport
Fahrzeit
45 min bis 1,5 h (je nach Akku)
Preis (ca.)
ab ca. 14.444 $

Herstellerangaben, Stand 5. Oktober 2026. Preise nur zur Orientierung.

RACE x Mercury Racing Series 6

Das schnellste Fliteboard, gemeinsam mit Mercury Racing entwickelt: mit dem RACE-Impeller bis zu 55 km/h. Der Impeller gehört zum Jet-Antrieb (Jet C), und diese Version meint die RACE-Seite mit ihrem Einstiegspreis von 14.395 Dollar; mit Propeller (Prop C) beginnt die günstigste Konfiguration bei 14.065 Dollar (Fliteboard-Shop, Stand 5. Oktober 2026).

Akku
mit allen Flitecell-Optionen kompatibel
Höchstgeschwindigkeit
bis zu 55 km/h (mit RACE-Impeller, Jet-C-Version)
Preis (ca.)
ab ca. 14.065 $ mit Prop C, ab ca. 14.395 $ mit Jet C

Herstellerangaben, Stand 5. Oktober 2026. Preise nur zur Orientierung.

Flite AIR Series 6

Aufblasbares Fliteboard in zwei Varianten (AIR ICON 110 l, AIR PRO 80 l): robust, reisetauglich und auch für den Einstieg eine gute Wahl. Beide Varianten laufen mit Flitecell Nano oder Sport, die große Explore-Zelle passt beim AIR nicht, und mit dem niedrigsten Einstiegspreis der Series 6 ist es der günstigste Weg zu einem neuen Fliteboard.

Boardgröße
AIR ICON 5′8″ / AIR PRO 5′2″
Volumen
110 / 80 l
Akku
Flitecell Nano / Sport (Explore nicht kompatibel)
Fahrzeit
45 min bis 1,5 h (je nach Akku)
Bauweise
aufblasbar
Preis (ca.)
ab ca. 8.999 $

Herstellerangaben, Stand 30. August 2026. Preise nur zur Orientierung.

Flitescooter Series 6

eFoil mit Lenker und 237 Litern Volumen, auf dem völlige Anfänger in wenigen Minuten fliegen lernen: einfach draufstellen und losfahren.

Boardgröße
7′0″ × 35″
Volumen
237 l
Gewicht
ca. 38 kg (mit Flitecell Explore)
Akku
Flitecell-Optionen, auch mit Explore
Bauweise
mit Lenker (Flitebar)
Preis (ca.)
ab ca. 11.999 $

Herstellerangaben, Stand 3. Juli 2026. Preise nur zur Orientierung.

Marc Newson Serie Series 6, limitiert

Designer-Edition von Marc Newson mit Monocoque-Bauweise aus japanischem High-Modulus-Karbon, limitiert auf 999 Konfigurationen (MN60, MN60 Wave, MN86).

Boardgröße
MN60/MN60 Wave 4′6″ / MN86 5′4″
Gewicht
7,2-9,25 kg (Board)
Akku
MN Flitecell Nano / Sport / Explore (MN60 Wave nur mit Nano oder Sport)
Bauweise
japanisches Karbon-Monocoque
Preis (ca.)
ab ca. 20.999 $

Herstellerangaben, Stand 12. September 2026. Preise nur zur Orientierung.

Frühere Generation (nicht mehr neu erhältlich)

Series 5 (Fliteboard, AIR, Flitescooter)

Die fünfte Generation (Nachfolger der 2021er Fliteboard / Pro / Air) hat der Hersteller durch die Series 6 abgelöst. Fliteboard, AIR und Flitescooter gab es in dieser Baureihe als komplette Pakete; du findest sie vor allem auf dem Gebrauchtmarkt, neu allenfalls als übrig gebliebenes Händlerboard. Frag in dem Fall beim Händler nach.

Welches Fliteboard passt zu dir?

Einsteiger kommen mit dem Flitescooter oder dem aufblasbaren AIR am entspanntesten aufs Wasser. Für die meisten Käufer ist das ICON die naheliegende Wahl, Fortgeschrittene greifen zum PRO, und wer Wellen oder Rennen im Kopf hat, landet beim ULTRA L3 oder RACE.

Für weitere Spalten nach links wischen

Modelle von Flite im Vergleich
ModellTypPreis (ca.)FahrzeitFür wen?
ICONeFoilab ca. 10.999 $bis zu 45 min / 1,5 h / 2,5 h (je nach Akku)Allround-Basismodell für jedes Level
PROeFoilab ca. 10.999 $ (je nach Konfiguration)45 min bis 2,5 h (je nach Akku)Agiler als das ICON, gutmütiger als das ULTRA
ULTRA L3eFoilab ca. 14.444 $45 min bis 1,5 h (je nach Akku)Das leichteste Board, fürs Wellencarven
RACE x Mercury RacingeFoilab ca. 14.065 $ mit Prop C, ab ca. 14.395 $ mit Jet Ck. A.Für Fortgeschrittene mit Tempohunger
Flite AIReFoilab ca. 8.999 $45 min bis 1,5 h (je nach Akku)Robustes aufblasbares Board fürs Reisen
FlitescootereFoil mit Lenkerab ca. 11.999 $k. A.Für Einsteiger, in Minuten erlernbar
Marc Newson SerieeFoilab ca. 20.999 $k. A.Limitierte Design-Topserie
Angaben nach Herstellerpreisliste und Datenblättern, nur zur Orientierung; die Konfiguration beeinflusst Preis und Fahrzeit.

Archiv: die Modelle von 2021

Diese drei Boards bildeten das Flite-Angebot von 2021. Neu bekommst du sie nicht mehr, auf dem Gebrauchtmarkt tauchen sie aber immer wieder auf. Deshalb lassen wir unseren ursprünglichen Überblick hier unverändert stehen.

Fliteboard

Weißes Fliteboard, auf den Mast gestellt, mit sichtbarem Propeller

Das Basismodell, das für die meisten passt. Ideal für Einsteiger und Fortgeschrittene zwischen 50 und 90 kg: groß genug für einfaches Handling, dabei wendig und gut zu transportieren.

Beim Mast hast du vier Längen zur Wahl: 60 cm (für Einsteiger und flaches Wasser, das einfachste und sicherste Foilen), 70 cm (für Einsteiger), 85 cm (für Fortgeschrittene) und 90 cm (für Erfahrene und tiefes Wasser). Bei den Flügeln stehen der Cruiser (die beste Wahl für Einsteiger und schwerere Fahrer, sehr stabil) und der Flyer (für leichtere Fahrer, bis zu 45 km/h) bereit.

  • Maße: 172 x 71 cm
  • Gewicht: 28-34 kg
  • Akku: 40 Ah / 2,1 kWh oder 30 Ah / 1,65 kWh
  • Fahrzeit: 40-60 Minuten
  • Ladezeit: 3 Stunden (Fast 20A) / 2 Stunden (Premium 25A)
  • Höchstgeschwindigkeit: 34-45 km/h
  • Max. Fahrergewicht: 100 kg
  • Farben: Weiß, Schwarz, Hellbraun
  • Preis: damals ca. 11.000 €

Fliteboard Pro

Fliteboard Pro in schwarzem Carbon, auf dem Mast stehend, der Flügel davor

Das kleinere Brett für erfahrene Sportler. Kein anderes Fliteboard lässt sich so eng und direkt manövrieren.

Mast und Flügel entsprechen dem großen Bruder: 60 cm (Einsteiger und flaches Wasser, am einfachsten und sichersten), 70 cm (Einsteiger), 85 cm (Fortgeschrittene), 90 cm (Erfahrene, tiefes Wasser). Dazu die Flügel Cruiser (stabil, gut für Einsteiger und schwerere Fahrer) und Flyer (für leichtere Fahrer, bis zu 45 km/h).

  • Maße: 152 x 62 cm
  • Gewicht: 28-34 kg
  • Akku: 40 Ah / 2,1 kWh oder 30 Ah / 1,65 kWh
  • Fahrzeit: 40-60 Minuten
  • Ladezeit: 3 Stunden (Fast 20A) / 2 Stunden (Premium 25A)
  • Höchstgeschwindigkeit: 34-45 km/h
  • Max. Fahrergewicht: 100 kg
  • Farben: Weiß, Schwarz, Hellbraun
  • Preis: damals ca. 11.000 €

Fliteboard Air

Aufblasbares Fliteboard Air in Grau und Weiß, auf seinem Mast aufgestellt

Das aufblasbare eFoil für komplette Anfänger, Schulen, Verleiher und Familien. Es ist das größte Fliteboard und zugleich das Modell, auf dem sich das Fliegen am leichtesten lernen lässt. Robust gebaut, einfach zu lagern und zu transportieren.

Den Mast gibt es beim Air ausschließlich in 60 cm, der Länge für Einsteiger und flaches Wasser mit dem einfachsten und sichersten Fahrverhalten. Als Flügel stehen wieder der Cruiser (stabil, die beste Wahl für Einsteiger und schwerere Fahrer) und der Flyer (für leichtere Fahrer, bis zu 45 km/h) zur Wahl.

  • Maße: 198 x 76 cm
  • Gewicht: 28-34 kg
  • Akku: 40 Ah / 2,1 kWh oder 30 Ah / 1,65 kWh
  • Fahrzeit: 40-60 Minuten
  • Ladezeit: 3 Stunden (Fast 20A) / 2 Stunden (Premium 25A)
  • Höchstgeschwindigkeit: 34-45 km/h
  • Max. Fahrergewicht: 100 kg
  • Farbe: Weiß
  • Preis: damals ca. 11.000 €

Flite und die Konkurrenz

Der Premium-Markt hat seit Jahren zwei Pole: Lift und Flite sind die beiden Referenzen, an denen sich alle anderen messen lassen müssen. Flite punktet traditionell mit der breiteren Palette (vom aufblasbaren AIR bis zum Flitescooter) und etwas freundlicheren Preisen. Außerdem hat die Marke mit dem RACE ihr schnellstes Board und mit der Marc-Newson-Serie die exklusivste Serie der Kategorie. Das auf Sicherheit getrimmte Aerofoils und der Preis-Leistungs-Champion SiFly greifen dieses Duopol aus unterschiedlichen Richtungen an.

Alle aktiven Marken mit ihren aktuellen Modellen findest du in einer Tabelle in unserem eFoil-Vergleich.

Fliteboard-ULTRA-Fahrer auf einer riesigen Welle, aus der Vogelperspektive

Für wen ist Flite?

Für alle, die ein Premium-eFoil für viele Saisons suchen und Wert auf Auswahl legen: Komplette Anfänger (Flitescooter, AIR), Alltagscruiser (ICON) und Racer (ULTRA, RACE) finden bei Flite gleichermaßen ihr Brett. Dank des Flitecell-Systems wächst das Set später mit, etwa durch einen größeren Akku oder neue Flügel. Ist das Budget knapper, führen Restbestände der Series-5-Auslaufmodelle oder der Gebrauchtmarkt (eFoil-Angebote) in die Flite-Welt.

Flite auf deutschen Seen

Mit seinem leisen Elektroantrieb passt das Fliteboard gut zu heimischen Gewässern: Es erzeugt keine großen Wellen und stört die Ruhe am Ufer nicht. Welche Regeln für elektrische Wassersportgeräte auf deutschen Seen gelten, prüfst du vor dem Start am besten auf unserer Seite zu den eFoil-Regeln. Vor dem Kauf empfehlen wir eine Proberunde: Auf unseren Seiten zum eFoil-Mieten und zu den eFoil-Kursen liest du, wo du selbst auf ein Fliteboard steigen kannst.

Häufige Fragen

Was kostet ein Fliteboard 2026?

Auf der US-Preisliste des Herstellers, Stand 5. Oktober 2026, starten die Series-6-Basismodelle ICON und PRO bei 10.999 $ (rund 10.000 €), das aufblasbare Flite AIR bei 8.999 $ (rund 8.000 €). Das RACE kostet mit dem Propellerantrieb Prop C ab 14.065 $, in der Jet-C-Version mit dem RACE-Impeller ab 14.395 $, und das ULTRA liegt knapp darüber. Der Endpreis hängt stark von der Zusammenstellung ab: Ausführung, Flitecell-Akku und Flügelwahl bestimmen die Summe gemeinsam.

Was unterscheidet ICON, PRO und ULTRA?

Das ICON ist mit 100 Litern der Allrounder für jedes Level. Das PRO misst 67 Liter und fährt sich spürbar agiler und sportlicher. Das ULTRA L3 ist mit 49 Litern das leichteste Brett im Programm, eine Wettkampfmaschine fürs Wellencarven, die fortgeschrittenes Können voraussetzt. Die Grundregel: Je kleiner das Board, desto wendiger, aber auch desto schwerer zu lernen.

Was ist eine Flitecell?

So heißt das Wechselakku-System von Flite, erhältlich in drei Größen: Nano (806 Wh, ungefähr 45 Minuten), Sport (1,6 kWh, etwa 1,5 Stunden) und Explore (2,1 kWh, bis zu 2,5 Stunden). Nicht jedes Board gibt es mit allen dreien. Das aufblasbare AIR, das ULTRA L3 und das MN60 Wave aus der Marc-Newson-Serie bietet Flite nur mit Nano oder Sport an. Bei allen anderen Boards hast du die freie Wahl, und dort hängen Fahrzeit und Preis vor allem vom Akku ab.

Gibt es die frühere Generation noch zu kaufen?

Vor allem gebraucht. Die fünfte Generation (Series 5) hat der Hersteller durch die Series 6 abgelöst und führt sie nicht mehr als aktuelle Baureihe. Neu findest du sie allenfalls als übrig gebliebenes Händlerboard; frag dafür direkt beim Händler nach. Die 2021er-Generation aus Fliteboard, Pro und Air gibt es neu nicht mehr, auf dem Gebrauchtmarkt taucht sie aber regelmäßig auf.

Welches Fliteboard eignet sich für Einsteiger?

Der einfachste Weg ist der Flitescooter: Dank seines Lenkers steht fast jeder nach wenigen Minuten. Unter den Brettern verzeiht das aufblasbare Flite AIR die meisten Fehler, bei den festen Modellen das voluminöse ICON. Die kleineren PRO, ULTRA und RACE gehören in fortgeschrittene Hände.

Mehr zum Thema