Fahrer in Badeshorts fliegt mit einem dunklen eFoil über einen See, Fernbedienung in der Hand

eFoil kaufen

Worauf du beim Kauf wirklich achten solltest

Für wen lohnt sich ein eigenes eFoil?

Ein eigenes eFoil kann sich lohnen, vor allem für Verleiher und Surfschulen. Aber nicht nur für sie. Auch Privatleute, Wassersport-Fans und Yachtbesitzer holen sich damit ein neuartiges Sportgerät an Bord, das jede Menge Spaß verspricht.

Die Brettgröße

Neben dem Budget zählt vor allem dein Fahrkönnen. Einsteigern raten wir zu einem größeren Brett, Fortgeschrittene sind mit dem kleineren eFoil besser bedient. Ein großes Board liegt ruhiger im Wasser, und das Lernen fällt dir darauf leichter. Ein kleines dreht williger und lässt mehr Tempo zu. Entsprechend haben die meisten bekannten eFoil-Marken mehrere Modelle im Programm.

Flite etwa stuft den Flitescooter als Einsteigerbrett ein, das ICON und das aufblasbare Flite AIR als Boards für Einsteiger bis Aufsteiger. Von den beiden AIR-Versionen passt das geräumigere AIR ICON nach Angabe von Flite zu allen Fahrern, besonders zu Anfängern. Das PRO gilt dort als Brett für Aufsteiger bis Fortgeschrittene, das ULTRA als eines für Fortgeschrittene. Bei Lift ist das LIFT5 F eigens zum Lernen gebaut; das ultraleichte LIFTX gehört in erfahrene Hände. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet Waydoo, und auch dort gibt es zwei Stufen: Das EVO Max Plus richtet sich an Einsteiger, das EVO Master Plus an Fortgeschrittene.

Direkt nebeneinander siehst du die Boards in unserer eFoil-Vergleichstabelle. Sie bringt die aktuellen Modelle der sieben aktiven Marken, über die wir berichten, an einem Ort zusammen, mit Preisen, Fahrzeit und einer Einschätzung, für wen sie taugen.

Schwarzes Flite eFoil aus Carbon, frühere Generation, von der Deckseite gezeigt, mit Mast, Motor und Tragflügel dahinter

Die Flügelgröße

Auch der Frontflügel kommt in verschiedenen Größen, und je kleiner er ausfällt, desto mehr Erfahrung verlangt er. Größere Flügel passen zu Einsteigern, Schulen und Verleihern. Mit dem kleinen Flügel bist du dafür auf dem Wasser schneller unterwegs.

Bei über 80 kg Körpergewicht nimmst du besser einen größeren Frontflügel. Die Grenze von 80 kg ist unser eigener Richtwert. Flite sieht das ähnlich: Größere Flügel bringen dich laut Hersteller schon bei langsamerer Fahrt aufs Foil, und seinen größten Flügel beschreibt Flite als gut geeignet für schwerere Fahrer. Ganz nebenbei trägt dich der größere Flügel schon bei geringerem Tempo, der Motor muss weniger leisten, und eine Akkuladung reicht länger.

Die Mastlänge

Beim Mast läuft es andersherum: Der kürzere ist die bessere Wahl für Einsteiger, längere Masten sind etwas für Fortgeschrittene. Ein kurzer Mast lässt sich leichter transportieren. Der lange braucht tieferes Wasser, kommt aber auch mit unruhigeren Bedingungen gut zurecht.

Weißes Lift eFoil, aufgestellt auf seinem Carbonmast mit dem Frontflügel am Boden

Weitere Kaufkriterien

Auf jede Checkliste gehören Akkukapazität und Ladezeit. Nicht vergessen solltest du Transport und Lagerung: Aufblasbare Modelle lassen sich einfacher transportieren, und Flite beschreibt sein aufblasbares AIR als stabil und fehlerverzeihend. Auf dem Wasser reagiert so ein Board aber etwas weniger direkt als ein Hardboard. Setz auf verlässliche Marken wie Flite, Lift oder SiFly. Und bestell dein eFoil bitte nicht bei Alibaba oder Aliexpress. Ein billiges Board ist kein Schnäppchen, wenn in ein paar Jahren niemand mehr für die Garantie geradesteht und dir keiner einen Propeller, eine Fernbedienung oder einen neuen Akku verkauft.

Am besten mietest du dir erst mal ein eFoil und probierst mehrere Typen aus, bevor du eines kaufst. Ob dir eher das große oder das kleine Brett liegt, merkst du auf dem Wasser nach ein paar Runden.