Nach jeder Fahrt unter den Schlauch
Wenn Salzwasser trocknet, bleiben Kristalle zurück. Aerofoils beschreibt, was sie anrichten: Sie ziehen Feuchtigkeit an und legen auf Metall, Schrauben und Steckern einen feuchten, leitfähigen Film. Nach jeder Fahrt im Meer kommt bei Lift, Fliteboard, Awake, Waydoo, SiFly und Aerofoils klares Süßwasser über Board, Mast, Flügel und Antrieb.
Bevor der Schlauch läuft, ist der Strom getrennt. Fliteboard steckt die Flitecell ab, Lift und Awake nehmen den Akku heraus. Bei Waydoo werden Akku und Fernbedienung ausgeschaltet, bevor der Mast abkommt: Wer ihn bei eingeschaltetem Akku aussteckt, riskiert Funken und Lichtbögen. Den Lift-Akku baust du nie ein oder aus, solange das Board im Wasser liegt.
Waydoo gibt Zeiten vor. Das Board bekommt etwa eine Minute, Akkufach und Mastaufnahme werden von Salz und Sand befreit, dann spülst du den Mast rund eine Minute durch, danach Mastkopf mit DC-Anschluss, Motorabdeckung, Propellerschutz und Propeller. Lift spritzt jede Komponente einzeln ab, vor allem Metall, bewegliche Teile und Kontakte. Der Lift-Motor ist wassergekühlt. Den Schlauch hältst du deshalb auch an seinen Wassereinlass und an die Kühlleitung der eBox an der Unterseite des Boards, dort, wo der Antrieb sitzt.
Am Fliteboard trennst du Strom- und Datenkabel und spülst den Mast auch innen, durch die Kerbe hinten am Mastflansch (beim MN Carbon eFoil unten am Rumpf). Bleiben Board und Foil montiert, gehört die Zone um den Mastflansch mit unter den Schlauch. Awake spült jedes Teil einzeln, gegen Korrosion an den Metallteilen und gegen den Sand, der sonst das Board zerkratzt. SiFly sieht danach nach Motor und Dichtungen, denen kristallisiertes Salz schaden kann. Bei Aerofoils werden Dichtflächen und Kontakte mit einem fusselfreien Tuch trockengewischt; nach einer Fahrt im Süßwasser genügt es dort, sandige Stellen abzuspülen.
Beim Akku gehen die Anleitungen auseinander, und es gilt die deiner Marke. Laden, Einlagern und Akkupflege behandelt die Seite zum eFoil-Akku.
Reinigen ohne Hochdruck und Kaltreiniger
Awake schreibt es in Großbuchstaben: “DO NOT USE HIGH PRESSURE WATER”. Aerofoils verbietet Hochdruckreiniger, Druckluft und scharfe Mittel wie Kaltreiniger oder Felgenreiniger, weil sie den Lack beschädigen und Wasser hinter die Dichtungen drücken. Beim MN Carbon eFoil von Fliteboard kommt kein Wasserstrahl ins Akkufach, das wischst du mit einem feuchten Mikrofasertuch aus. Auf die Flitebox gehört nie direkt Wasser.
Für die gründliche Reinigung wird das Fliteboard zerlegt: eFoil vom Board, Flügel, Rumpfabdeckung und Heck ab, dann Seifenwasser gegen Salz- und Sandreste. Ab und zu wischt du mit einem Mikrofasertuch und Isopropylalkohol (silbernes eFoil) oder WD-40 (schwarzes eFoil) nach. Das Carbon des MN verträgt Carbonpolitur oder Silikonspray. Von Sonnencreme, Schmiermittel, Benzin, Diesel und Schraubensicherung hält Fliteboard die Teile fern.
Das aufblasbare Fliteboard AIR wird mit warmem Seifenwasser gewaschen und geht erst trocken ins Lager, aufgepumpt oder nicht. Empfohlen sind 15 bis 16 PSI, gut 1 bar.
Trocknen, bevor etwas in die Tasche kommt
Nasse Ausrüstung trocknet in der Tasche nicht. Awake nennt die Folgen: Algen und Schimmel, Geruch, Verfärbungen, Verformungen. Bei Lift wird mit dem Handtuch abgerubbelt, den Rest erledigt ein luftiger Platz. Der Akku kommt erst zurück, wenn das Akkufach ganz trocken ist.
In die Sonne gehört nichts davon. “Never leave your equipment in direct sunlight”, schreibt Lift, und Waydoo warnt vor bleibenden Schäden durch Sonne, UV-Licht und Hitze. SiFly deckt Hitzeschäden über 50 °C nicht, direkte Sonne eingeschlossen.
Lift packt sandige Flügel nie zu anderen Teilen und feuchte Hardware nie in einen Koffer. Sand wird aus den Taschen geschüttelt, und nach dem Ausspülen von Boardbag oder Akkurucksack bleiben die Reißverschlüsse offen, bis alles trocken ist. Lackschäden an einem Board, das nass im Boardbag lag, nimmt SiFly von der Garantie aus.
Steckverbinder, Dichtungen und Korrosion
Im Salzwasser sei „ein bisschen Korrosion unvermeidlich“, schreibt Lift in seinem eigenen Pflegeleitfaden. Dagegen setzt Lift ReelX, mindestens einmal im Monat auf Kontakte und Metallteile an Board, Antrieb und Akku, bei häufigen Fahrten im Meer öfter. Ist die Korrosion weit fortgeschritten, bleibt das Teil an Land, und du meldest dich beim Lift Support. Einen Stecker schleifst du nicht ab, und ein Bauteil baust du nicht selbst neu auf.
Jede Marke hat ihr eigenes Mittel. Aerofoils liefert Corrosion-X mit: ein Tropfen auf die Daten- und Stromkontakte des Akkus, etwa alle 10 Betriebsstunden und immer, wenn ein Stecker nass wurde. Awake sprüht nach jeder Fahrt Kontaktspray auf die Stecker von Akku und Board. An die Verbindungen eines Fliteboards kommt nur ein Wattestäbchen mit Isopropylalkohol. Bleib bei dem, was dein Hersteller nennt.
Bei Waydoo schaltet ein quadratischer Magnet im Akkubereich den Akku ein und aus. Zieh den Aufkleber oben links ein Stück ab, dann siehst du, ob er korrodiert ist. Ein angegriffener Magnet stört das Einschalten und wird getauscht.
Dichtungen und Akkufach
Lift nennt zwei frühe Warnzeichen: einen Stecker, der plötzlich mehr Kraft braucht, und einen Klappmechanismus, der schwergängig wird. Eine Dichtung mit Schnitten, Rissen oder Verfärbung kommt vor der nächsten Fahrt raus, und Lift empfiehlt, gleich alle Dichtungen zu tauschen. Bei Aerofoils müssen die Verschlüsse mit spürbarem Druck schließen und der O-Ring der Antriebseinheit bündig sitzen. Am Fliteboard bleibt die orange Dichtung am Mastflansch frei von Sand, und Scharniere und Verschlüsse des Deckels bekommen alle paar Wochen ein Silikonschmiermittel ohne Lösungsmittel.
Ins Akkufach eines Fliteboards schaust du nach jeder Fahrt. Steht dort Wasser, kommen vier Ursachen in Frage: Sand auf der Dichtfläche, eine beschädigte oder verrutschte Dichtung, defekte Scharniere oder Verschlüsse, oder etwas, das den Deckel blockiert. Board, Fach, Dichtungen und Deckel werden in Süßwasser gewaschen, an der Luft getrocknet und trockengewischt. Den Deckel öffnest du langsam, damit er nicht gegen die Nase schlägt.
Propeller, Prop Guard und Jet
Der Folding Prop von Fliteboard ist aus eloxiertem Aluminium in Flugzeugqualität. Salz sammelt sich an den Stiften, die die Blätter halten, und an der hinteren Klemme um den Propellerstift, und dort setzt die Reinigung an. Nach jeder Fahrt kommt er mindestens unter Süßwasser, ab und zu wird er abgebaut und mit Mikrofasertuch und WD-40 oder Isopropylalkohol abgewischt. Vorsicht beim Anfassen, die Blätter sind laut Fliteboard “extremely sharp”.

Das Propellermodul sitzt auf einem Linksgewinde, mit etwas Tef-Gel (beim MN Carbon eFoil Silikonfett). Gedreht wird es beim Standard-eFoil am Prop Guard oder an der Pro-Heckabdeckung, und wo es hakt, drehst du nicht mit Gewalt weiter. Bei Waydoo kommen Propellerschutz und Propeller nach jeder Fahrt unter das Wasser. Der Jet von Awake ist Treibgut und rauem Grund besonders ausgesetzt und wird nach jeder Fahrt von Schmutz befreit. Am Aerofoils sitzt der Jetantrieb geschützt im Mast, geprüft wird dort auf Verschleiß.
Das Revier entscheidet mit. Fliteboard nennt eine Mindesttiefe von 1,5 m, und Waydoo deckt Schäden aus Wasser unter 1,2 m Tiefe oder mit viel Kies und Seegras nicht ab. Beim Probelauf an Land bleiben Hände und Füße vom Propeller weg.
Mastschrauben lösen, fetten, nachziehen
Fliteboard und SiFly lassen ein eFoil nicht dauerhaft montiert. Bei täglicher Nutzung nimmst du ein Fliteboard mindestens alle drei Tage auseinander, eFoil vom Board und Flügel vom eFoil, reinigst die Verbindungen mit einem Wattestäbchen und Isopropylalkohol und gibst neues Tef-Gel auf alle Schrauben. Ein SiFly, das lange zusammengebaut bleibt, wird alle drei bis vier Wochen zerlegt, und Schrauben und Gewindeeinsätze bekommen Tef-Gel.
Nach jeder Fahrt sieht Awake nach Dellen, Kratzern, Spalten und lockeren Schrauben und zieht mit dem Inbusschlüssel nach. Vor jeder Session prüft Aerofoils die Schrauben, holt Sand und Salz aus den Gewinden und gibt ab und zu etwas Korrosionsschutz darauf.
Konkrete Anzugsmomente stehen in der Montageanleitung des Aerofoils Hyperfly. Die Schrauben der Antriebseinheit (M6x20) ziehst du zuerst über Kreuz von Hand an, dann mit dem T-Schlüssel auf etwa 8 Nm. Die Schrauben des Heckflügels und die M6x30-Schrauben des Frontflügels kommen auf etwa 6 Nm. Diese Werte gelten nur für den Hyperfly, die anderen Modelle haben eigene Zahlen in ihrer Montageanleitung in der Aerofoils Academy. Auf ein Foil einer anderen Marke überträgst du sie nicht: Die Garantie von Fliteboard etwa schließt Schäden aus Wartung abseits des Herstellerverfahrens aus und nennt die Anzugsmomente ausdrücklich.
Sand im Trigger der Fernbedienung
Den Flite Controller hältst du nach der Fahrt unter einen gleichmäßigen Süßwasserstrahl, direkt in das Triggergehäuse, und drückst den Trigger dabei viele Male durch. Die Gummiabdeckung an der Unterseite wird herausgezogen, gereinigt und kommt erst trocken zurück. Vor und nach der Saison löst du die drei Schrauben an der Unterseite, reinigst Trigger, Feder und Magnet und siehst sie dir genau an. Beim Hand Controller von Lift läuft das Wasser unter den Trigger, während du ihn betätigst, und in den Ladeanschluss.
Hakt der Gasknopf am Awake-Handcontroller oder läuft er rau, steckt nach Awake meistens Sand im Kolben. Mit einem 2,5-mm-Inbusschlüssel nimmst du die mittlere Schraube, Knopf und Feder ab und spülst die Kammer mit Süßwasser aus. Beim Zusammenbau bekommt die Schraube Schraubensicherung und wird auf „ca. 0,9 Nm“ angezogen.
Klemmt bei Waydoo der Trigger, suchst du zuerst nach Kies im Inneren. Den spülst du mit klarem Wasser heraus.
Geladen wird die Fernbedienung bei Awake nach jeder Fahrt, zusammen mit dem Akku. Schäden durch fremde Ladegeräte nimmt Awake von der Garantie aus. Für längere Pausen lagert Aerofoils die Fernbedienung teilgeladen.
Macken im Board nicht verschleppen
Fliteboard warnt, dass eine verschleppte Reparatur das Bluetooth-Signal kosten oder einen großen Wasserschaden nach sich ziehen kann. Boards aus Carbon, Glasfaser und ABS gehören zu einem Surfboard- oder Composite-Reparateur, und der Hersteller gibt das Material vor: Epoxidharz, kein Harz auf Polyurethanbasis. Kleine Macken schließt schnell härtendes Epoxid wie Sun Cure, für größere nennt Fliteboard Glasfasergewebe oder Carbon-Köper mit Q-Cell als Füllstoff. Das aufblasbare AIR wird mit dem mitgelieferten Reparaturset geflickt.
Selbst reparieren kann teuer werden. SiFly nimmt Löcher und selbst reparierte Boardschäden aus der Garantie, ebenso Kollisionen mit harten Gegenständen oder im flachen Wasser und Schäden, wenn jemand auf das Board steigt, während es auf dem Grund oder an Land liegt. Bei Awake fallen Reparaturen heraus, die Awake nicht freigegeben hat.
Zerlegt, gewaschen, trocken ins Winterlager
Als Winterlager zählt bei Awake eine Pause von mehr als zwei Monaten, bei Aerofoils schon ab etwa vier Wochen. Für die lange Lagerung baut Fliteboard alle Komponenten auseinander, wäscht sie mit Seifenwasser, hält das Wasser von Elektronik und Steckern fern und packt sie erst völlig trocken in ihre Koffer. Die Verbindungsstellen werden mit Isopropylalkohol salzfrei gewischt, Carbonunterseite und Flügel vor Kratzern geschützt. Zitrusreiniger und Kontaktreiniger kommen bei Fliteboard nicht daran.
Awake reinigt alles mit Süßwasser, befreit den Jet von Schmutz, gibt Kontaktspray auf die Steckerpins und O-Ring-Fett auf die O-Ringe der Stecker. Dann kommt das Firmware-Update, und alle Module lagern getrennt bei Zimmertemperatur.
Aerofoils nimmt Board, Mast, Frontflügel, Stabilisator und Fernbedienung auseinander, spült, trocknet mit einem fusselfreien Tuch und packt erst ein, wenn Deckpad und Hohlräume ganz trocken sind. Der Akku liegt nie im Board. Eine unbeheizte Garage oder ein feuchter Keller passen nach Aerofoils oft nicht, ein trockener Raum mit gleichmäßiger Temperatur ist sicherer.
Vor der ersten Fahrt im Frühjahr lädt Fliteboard Flitecell und Flite Controller mit den mitgelieferten Ladegeräten auf 100 %. Das kann bis zu 24 Stunden dauern, und der Hersteller nutzt die Zeit für Inspektion und Routinechecks. Ladestand, Temperatur und Ladeintervalle für den Akku im Winter stehen beim Winterlager des eFoil-Akkus.
Wann der Service fällig ist
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| Marke und Modell | Intervall | Wer den Service macht |
|---|---|---|
| Fliteboard S5, S6, Series 3, MN, ab 2024 | 1 Jahr oder 100 Stunden | Autorisierter Servicepartner oder HQ |
| Fliteboard Jet C, Flitescooter C | 2 Jahre oder 200 Stunden | Autorisierter Servicepartner oder HQ |
| Fliteboard Series 1, 2, 2.2 | erst nach 6 Monaten, dann 1 Jahr oder 100 Stunden | Autorisierter Servicepartner oder HQ |
| SiFly (Hydrofoil) | 100 Motorstunden oder 12 Monate | Nächster SiFly-Servicepunkt |
| Aerofoils | Pflichtinspektion nach 12 Monaten | - |
Den Service eines Fliteboard macht kein beliebiger Shop: “All servicing must be completed by an authorised service partner or at an HQ location”. Die Händler stehen auf der Standortseite des Herstellers, oder du fragst über support@fliteboard.com. Beim eFoil werden Motordichtungen, O-Ringe, Öl, Anoden und Flügelpads getauscht. Das Gerät wird umfassend inspiziert, per Drucktest auf Dichtigkeit geprüft und bekommt Software-Updates. Am Flite Controller prüft der Service Zustand und Trigger, am True Glide Prop den Zustand, und die Lager werden neu gefettet.
Die Flitecell muss nicht verschickt werden, weil der Versand gebrauchter Akkus aufwendig und teuer ist. Bringst du das eFoil persönlich vorbei, nimm sie nach Empfehlung des Herstellers zu Inspektion und Zustandscheck mit. Jeder Service wird in der Flite App eingetragen, mit Erinnerung und Servicehistorie. Beim Verkauf ist das ein Nachweis (siehe eFoil gebraucht).
Bei SiFly heißt das Intervall “mandatory”: Alle 100 Motorstunden oder 12 Monate, was zuerst kommt, muss das Hydrofoil zum nächsten SiFly-Servicepunkt. Ohne diesen Service ist die Garantie auf das Hydrofoil “VOID”. Aerofoils verlangt eine Pflichtinspektion nach 12 Monaten. Waydoo-Service gibt es nur in einem benannten Waydoo-Servicecenter der Region, in der du gekauft hast. Awake macht die Pflege nach Anleitung zur Bedingung der Garantie, ausdrücklich mit allen Software-Updates.
Pflegefehler kosten die Garantie
Zwei Jahre gibt Fliteboard, aber nur, wenn die Wartung aus dem Handbuch “in a timely manner” erledigt wird. Ausgeschlossen sind Schäden durch ein versäumtes Serviceintervall, durch Wartung abseits des Flite-Verfahrens, durch Korrosion an Bauteilen, durch falsche Lagerung oder falschen Transport. Schäden an der Oberfläche durch zu viel Sonne, extreme Temperaturen oder lange Salzwasserbelastung trägt Fliteboard auch nicht. Jede Nutzung, mit der Geld verdient wird, beendet die Garantie, und einen Mangel meldest du innerhalb von zwei Monaten, nachdem du ihn bemerkt hast.
Awake verlangt, dass das Board binnen acht Wochen registriert wird, und gibt darauf 24 Monate, solange du dich an die Anleitung hältst und die Software aktuell bleibt. Ausgeschlossen sind unter anderem Kollisionen, Schäden durch Herunterfallen, Transportschäden, nicht freigegebene Reparaturen, fremde Ladegeräte und Teile sowie intensive gewerbliche Nutzung; auch hier gilt die Frist von zwei Monaten ab Bemerken. Registriert geht die Awake-Garantie auf einen neuen Besitzer über. Lift gewährt ein Jahr begrenzte Garantie auf alle Teile aus eigener Herstellung, von Board und Foil über Akku, Motor und eBox bis zu Ladegerät, Controller und Kabeln, auch bei gewerblicher Nutzung und im Schulbetrieb; sie gilt nur für den Erstkäufer mit Kaufbeleg eines autorisierten Händlers.
Waydoo rechnet die Bedingungen am Wasser mit ein. Ausgeschlossen sind Aufprallschäden, nicht autorisierte Teile von Dritten, Wasser unter 1,2 m Tiefe und Reviere mit viel Kies, Seegras und wilden Tieren, ebenso starker Wind, Regen, Sand- oder Staubstürme und direkte Sonne. Wer bei einem Händler außerhalb der eigenen Region oder über einen nicht autorisierten Kanal kauft, bekommt keine offizielle lokale Garantie; eine Reparatur in einer anderen Region kostet extra, den Versand zahlt der Kunde.
SiFly gibt in der EU und in Nordamerika zwei Jahre auf Board, Flügel, Fernbedienung und Ladegerät, auf das Hydrofoil zwei Jahre oder 300 Motorstunden, im Rest der Welt ein Jahr. Die Garantie geht auf einen Zweitbesitzer über. Gemeldet wird über das Onlineformular oder support@sifly.global, und SiFly kann Fotos, Videos oder eine Ferndiagnose über WLAN verlangen. Nicht gedeckt ist, was nach dem Öffnen von Motor, ESC, Controller, Fernbedienung, Ladegerät oder Akku kaputtgeht, und genauso wenig Schäden durch Fremdteile oder durch Wartung, die nicht dem Handbuch folgt.
Garantieservice leistet SiFly in Kontinentaleuropa, Großbritannien, dem kontinentalen Nordamerika und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Zugesagt ist er im Land des Erstkaufs. Außerhalb dieser Regionen organisiert und bezahlt der Besitzer den Transport zum nächsten autorisierten Servicecenter.
Die Garantiebedingungen stehen hier in unseren Worten; das ist keine Rechtsberatung, maßgeblich ist der Wortlaut deiner Garantie. Die gesetzliche Gewährleistung des Verkäufers läuft getrennt davon, siehe eFoil kaufen.
Packen, verzurren, verschicken
Bevor gepackt wird, spült Awake alles, reinigt und trocknet es. RÄVIK und VINGA reisen im Boardbag, mit den Gurten gesichert, und Awake empfiehlt, Board und Akku getrennt zu transportieren. Die Antriebseinheit des VINGA hat eine eigene Tasche, in der auch Handcontroller und Werkzeug Platz finden. Im Auto wird der Akku festgezurrt. Ist ein Awake-Akku heruntergefallen oder zerkratzt, bleibt er unbenutzt und ungeladen, bis Awake ihn begutachtet hat.
Eine Flitecell ist Gefahrgut. Sie kommt in kein Passagierflugzeug und reist nur als Luftfracht oder Seefracht über einen Gefahrgutspezialisten. Gebrauchte oder servicebedürftige Flitecells bringt der Kunde selbst zum nächsten Flite Certified Service Partner; bei einem beschädigten Akku kann die Dichtung gelitten haben. Awake untersagt seinen Kunden, Flex-Akkus per Luftfracht oder auf irgendeinem Versandweg zu verschicken. Auch bei SiFly haben Fahrzeugakkus in Passagierflugzeugen nichts zu suchen, das Board kann unter Umständen mit einem reinen Frachtflug reisen.
Was beim Transport kaputtgeht, zahlst du in vielen Fällen selbst. Fliteboard schließt Schäden durch falschen Transport aus, Awake Transportschäden, SiFly alles, was beim Transport, Verladen, Fallenlassen und Hantieren außerhalb des Wassers passiert.



