Das Elektro-Motorboot RAND Realm 45 mit Solardach gleitet vor Bergkulisse übers Wasser

Rand Boats

Dänisches Design, elektrischer Antrieb

Aktualisiert:

Die Marke Rand Boats

Eine Runde in den Sonnenuntergang, ein Badestopp, ein Nachmittag mit Freunden vor Anker: Um solche Stunden geht es bei Rand Boats. Die dänische Werft nimmt die skandinavische Designtradition und überträgt sie aufs Wasser. Sie baut klar gezeichnete Freizeitboote und Dayboats, bei denen sich alles um gesellige, entspannte Zeit auf dem Wasser dreht.

Was die Marke für uns interessant macht, ist ihre Haltung zum Antrieb. Elektrische Antriebsoptionen haben im Programm einen festen Platz und gehören bei Rand ganz normal zur Modellpalette, man muss sie dort nicht lange suchen. Rand steht damit für das moderne, leise Bootfahren ohne Abgase, das wir im Elektroboot-Guide ausführlich beschrieben haben.

Mode um ihrer selbst willen ist die zurückhaltende Formensprache nicht. Klare Linien und gut durchdachte Flächen sorgen dafür, dass du an Bord wirklich abschalten kannst. Überflüssigen Glanz und überladene Details findest du auf einem Rand selten, dafür großzügige Sitzflächen, einfach bedienbare Lösungen und ein Layout, das fürs Baden, fürs Sonnen und für gesellige Runden taugt. Diese Zurückhaltung macht die Boote zeitlos. Dem Geschmack einer einzelnen Saison folgen sie nicht, eher einer ruhigen, komfortablen Art, Zeit auf dem Wasser zu verbringen.

Der dänische Ansatz passt in einen breiteren europäischen Trend: Premium-Hersteller von Freizeitbooten nehmen den leisen, sauberen Antrieb zunehmend ernst. Wie andere Hersteller das umsetzen, siehst du zum Vergleich beim schwedischen X Shore oder beim österreichischen Frauscher. Gezeichnet wird bei jeder dieser Werften anders, das Ziel ist aber bei allen ähnlich: ein modernes, klares Erlebnis auf dem Wasser.

Rand Boats in Aktion

Offizielle Bilder und die komplette Modellpalette: randboats.com ↗

Das Elektro-Motorboot RAND Escape auf offenem Wasser, in Dreiviertel-Seitenansicht

Die Modelle: Leisure 28 und Co.

Die Leisure 28 ist eines der bekanntesten Modelle der Marke, ein geräumiges Dayboat, ausgelegt auf gesellige Tage. Elektrisch gibt es sie in zwei Konfigurationen: mit 170 kW Motorleistung und 78-kWh-Akku oder, als stärkere Variante, mit 265 kW und 117,5 kWh. Laut der Preisliste von RAND beginnt die Leisure 28 bei 165.900 €. Den Betrag veröffentlicht die Werft selbst auf randboats.com, dort haben wir ihn am 12. September 2026 gelesen. Ob die Mehrwertsteuer in dieser Summe steckt, steht daneben nicht. Je nach Ausstattung kann am Ende auch eine merklich höhere Summe auf der Rechnung stehen.

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Die elektrischen Antriebsstränge der Rand Leisure 28
KonfigurationMotorleistungAkku
Leisure 28, Basis-Elektroantrieb170 kW78 kWh
Leisure 28, stärkerer Elektroantrieb265 kW117,5 kWh
Angaben zur Orientierung; die genauen Spezifikationen und aktuellen Preise nennt dir der Hersteller beziehungsweise der Händler.

Der Elektroantrieb ist im Programm von Rand eine zentrale, aber nicht unbedingt die einzige Option. Was die Werft insgesamt an Antrieben anbietet, erfragst du am besten direkt beim Hersteller selbst oder bei einem der Händler. Auf deutschen Seen landest du sowieso zuerst bei den E-Versionen, denn auf vielen davon bleibt für einen anderen Antrieb kaum Raum.

Die beiden elektrischen Antriebsstränge unterscheiden sich vor allem in Reserve und Charakter. Für ruhiges, ausgewogenes Bootfahren reicht die Basisversion oft völlig aus, etwa wenn dein typisches Programm aus gemütlichem Cruisen und dem entspannten Wechsel zwischen Badebuchten besteht. Die stärkere Konfiguration ist etwas für alle, denen mehr Leistungsreserve wichtig ist: bei vollem Boot zum Beispiel, oder wenn du eine offene Wasserfläche zügiger queren willst. Die größere Zahl auf dem Papier entscheidet das weniger als deine geplante Nutzung. Mit wie vielen Leuten, über welche Distanzen, in welchem Tempo wärst du an einem gewöhnlichen Tag unterwegs? Das solltest du dir nüchtern und ohne Wunschdenken beantworten.

Noch ein Wort zum Begriff Dayboat. Gemeint ist ein Bootstyp, der für Tagesausflüge gebaut ist, für ein paar Stunden oder einen ganzen Tag auf dem Wasser: bequeme Sitze, Flächen zum Sonnen, durchdachte Details für den Badestopp, aber keine Kabinen-Ausstattung für lange Törns mit Übernachtung. Für die Seen hierzulande ist die Kategorie wie gemacht, denn das typische Programm dort ist ein gut verbrachter Nachmittag auf dem Wasser und keine mehrtägige Tour.

Für wen ist ein Rand gedacht?

Nicht jedes Boot passt zu jedem Traum vom Wasser. Bevor du dich in die Fotos verliebst, denk einmal in Ruhe durch, wie du es nutzen würdest. Ein Rand spricht vor allem Eigner an, die entspanntes, geselliges Bootfahren suchen und Wert auf klares Design und einen leisen, sauberen Antrieb legen. Ob es wirklich dein Boot ist, zeigen am ehesten diese Profile:

  • Familien, die eine sichere, komfortable Plattform für Seetage mit den Kindern wollen.
  • Freundeskreise, die mit dem Boot vor allem vor Anker liegen wollen: Sonnen, Baden, ein Glas bei Sonnenuntergang.
  • Alle, die sich bewusst für das Erlebnis ohne Lärm und Abgase entscheiden und denen umweltschonenderes Bootfahren am Herzen liegt.
  • Eigner, die mit dem ruhigen Wasser eines Sees planen und keine Ozeanpassagen im Sinn haben.

Wenn mehrtägige Törns mit Kabine, große Distanzen oder das offene Meer auf dem Plan stehen, solltest du dich eher bei einem anderen Bootstyp umsehen. Die Stärke von Rand ist der entspannte Tag am See. Je klarer dir deine eigene Nutzung vorher ist, desto weniger entscheidet am Ende das glänzende Katalogbild.

Der Elektro-Katamaran RAND Solara 33 auf dem Wasser

Wie fühlt sich elektrisches Bootfahren an?

Von der Stille erzählen fast alle, die zum ersten Mal vom Benziner auf ein Elektroboot umgestiegen sind. Statt Motorbrummen und Vibration hörst du kaum mehr als das Wasser, an Bord lässt sich leichter reden, und kein Abgasgeruch hängt in der Luft. Schon diese Ruhe verändert den Charakter des Bootfahrens. Deine Aufmerksamkeit gehört der Umgebung und deinen Leuten, nicht der Maschine.

Dafür planst du deinen Tag ein wenig anders. Beim Elektroboot gibt es keinen Tankstopp mehr, an seine Stelle tritt das Laden (die praktischen Details dazu stehen im Elektroboot-Guide), und am bequemsten ist es, wenn dein Liegeplatz einen Ladeanschluss hat: Dann liegt das Boot immer voll geladen am Steg, wenn die nächste Ausfahrt ansteht. Wie viel nutzbare Zeit und Reichweite du hast, hängt stark vom Tempo ab. Langsames, gemütliches Cruisen schont den Akku viel stärker als dauerhaft schnelle Fahrt.

Der Rhythmus eines Seetages passt von Haus aus zu dieser Logik. Nachmittagsrunde, Badestopp, langsame Rückfahrt in den Sonnenuntergang: Sieht dein übliches Programm so aus, wird die Ladeplanung eher Routine als Last. Ein paar kleine Gewohnheiten, und du merkst kaum noch einen Unterschied zum alten Tankstellen-Alltag. Viele mögen gerade das an der Sache. Das Bootfahren wird planvoller und ruhiger, zugleich leiser und sauberer, und eben deshalb passt es so gut zur Erholung am See.

Ein Rand auf deutschen Seen

Die Größenklasse von Rand passt nahezu perfekt auf Bodensee, Chiemsee oder Müritz. Die Leisure 28 ist die Art Dayboat, mit dem du einen Nachmittag mit Familie oder Freunden auf dem Wasser verbringst und keine Ozeane überquerst. Und der leise Elektroantrieb fügt sich sehr gut in die ruhige Urlaubsstimmung ein, die an unseren Seen herrscht.

Das handfestere Argument ist ein anderes. Auf vielen Seen im deutschsprachigen Raum sind Verbrennungsmotoren für den Privatgebrauch eingeschränkt oder ganz verboten. Reine Elektroantriebe sind dort meist zugelassen. Die Details und die wichtigsten Regeln stehen auf unserer Elektroboot-Seite. Aus dem Rand-Programm bleiben hier damit die E-Versionen als realistische Wahl. Bleibt noch die Frage nach dem Führerschein. Bei der Motorleistung einer Leisure 28 brauchst du in Deutschland fast immer einen Sportbootführerschein, und am Bodensee gelten mit dem Bodenseeschifferpatent eigene Regeln. Die Infrastruktur wird unterdessen laufend besser: Landstrom am Liegeplatz gehört in vielen Marinas inzwischen zur Grundausstattung, und das Ladenetz an den großen Seen wächst.

Ein Tag damit kann so aussehen: Morgens läufst du gemütlich aus dem Hafen aus, vormittags ankerst du zum Baden in einer stilleren Bucht, nach dem Mittag geht es ans andere Ufer auf einen Kaffee, und den Sonnenuntergang erlebst du schon sanft schaukelnd auf dem Wasser. Zu so einem lockeren Entdeckertag passt die Größe eines Rand: groß genug, damit ihr bequem zu mehreren Platz habt, aber nicht so groß, dass Anlegen und Manövrieren an einem vollen Sommertag kompliziert werden. Ein Liegeplatz, der zu Größe und Ladebedarf des Bootes passt, ist bei ernsthaftem Kaufinteresse eine mindestens so wichtige Entscheidung wie das Boot selbst.

Vor dem Kauf: praktische Punkte

Bei einer Anschaffung in dieser Größenordnung gehst du die folgenden Fragen am besten der Reihe nach durch. Das persönliche Gespräch mit dem Händler ersetzen sie nicht, aber du sitzt danach vorbereitet am Verhandlungstisch:

  • Endpreis und Ausstattung: Die Endsumme kann je nach Antriebsstrang und Extras erheblich variieren. Lass dir das konkrete Angebot immer direkt vom Händler machen.
  • Probefahrt: Entscheide nach Möglichkeit nicht allein aus dem Katalog heraus. Ob der Charakter des Bootes zu dir passt, zeigt sich erst auf dem Wasser, und Vorführtermine sind dafür eine gute Gelegenheit.
  • Liegeplatz und Laden: Überlege vorab, wo das Boot liegen soll und ob es dort eine Lademöglichkeit gibt.
  • Winterlager und Wartung: Frag nach, wie die Lagerung außerhalb der Saison, der Service und die Pflege des Akkus geregelt sind.
  • Nutzung und Mitfahrer: Mach dir ein realistisches Bild davon, mit wie vielen Personen und für welches Programm ihr fahren würdet. Davon hängt ab, welche Konfiguration die richtige ist.

Und denk über den Kaufpreis hinaus. Ein eigenes Boot bringt weitere Posten mit sich. Liegeplatz, Winterlager, regelmäßige Wartung und Versicherung kommen noch dazu. Wie hoch sie genau ausfallen, hängt von deinen Entscheidungen und den Möglichkeiten vor Ort ab, eine einzelne Zahl gibt es dafür nicht. Wer sie von Anfang an einplant, erlebt in der zweiten und dritten Saison weniger Überraschungen, etwa wenn Winterlager und Versicherung fällig werden.

Wenn du diese Punkte vorab durchdenkst, entscheidest du sicherer, und beim Händler geht es dann um die Details statt um Grundfragen, die du längst für dich geklärt hast.

Häufige Fragen

Was ist Rand Boats?

Eine dänische Bootswerft, die Freizeitboote und Dayboats in klarer skandinavischer Formensprache baut. Elektrische Antriebe gehören fest zum Programm; eines der bekanntesten Modelle ist die Leisure 28.

Was kostet ein Rand Boot?

Die Leisure 28 beginnt laut der Preisliste von RAND, die auf randboats.com öffentlich steht, bei 165.900 € (gelesen am 12. September 2026). Ob Steuern enthalten sind, schreibt die Werft nicht dazu. Je nach Antriebsstrang und Ausstattung kann der Endpreis deutlich darüber liegen. Ein konkretes Angebot holst du dir am besten direkt beim Händler.

Benziner oder Elektro: Welcher Rand passt auf deutsche Seen?

Der Elektroantrieb ist bei Rand eine zentrale, aber nicht unbedingt die einzige Option; ob und was es sonst noch gibt, sagt dir der Hersteller oder Händler. Auf vielen Seen im deutschsprachigen Raum dürfen Verbrenner allerdings nur eingeschränkt oder gar nicht fahren, reine Elektroantriebe sind meist erlaubt. An den E-Versionen führt hier kaum ein Weg vorbei.

Wo kannst du dir ein Rand Boot ansehen?

Händler und Ansprechpartner nennt dir randboats.com; auf Bootsmessen stehen mehrere Elektroboot-Marken nebeneinander, teils sogar mit Probefahrt.

Taugt ein Rand für einen ganzen Tag auf dem See?

Ja. Für solche Tagesausflüge ist die Leisure 28 gedacht, ein paar Stunden oder ein ganzer Tag auf dem Wasser, mit bequemen Sitzen und durchdachten Details für den Badestopp. Wie lange du tatsächlich fahren kannst, hängt von Tempo und gewähltem Akku ab; was du konkret erwartest, besprichst du am besten mit dem Händler.

Was unterscheidet Rand von anderen Elektrobooten?

Die dänische, skandinavische Formensprache und der Dayboat-Ansatz, also die Auslegung auf gemeinsame Tage auf dem Wasser. Ein ähnlich klares, elektrisches Erlebnis gibt es beim schwedischen X Shore oder beim österreichischen Frauscher; welches davon es wird, entscheiden am Ende Geschmack, Größe und geplante Nutzung.

Braucht ein Elektroboot eine eigene Lademöglichkeit?

Am bequemsten ist ein Ladeanschluss direkt am Liegeplatz: Dann wartet das Boot immer voll geladen auf die nächste Ausfahrt. In vielen Marinas gehört Landstrom inzwischen zur Grundausstattung, und an den großen Seen wächst die Ladeinfrastruktur. Was das im Alltag heißt, steht auf unserer Elektroboot-Seite.

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