Die erste Session in NRW buchen
Nordrhein-Westfalen hat keine Küste und keinen großen See mit freier Fahrt für Motoren. eFoilen lernen kannst du hier trotzdem, weil vier Schulen mit festem Wasser arbeiten: eine auf dem Datteln-Hamm-Kanal bei Lünen, eine am Dürener Badesee zwischen Köln und Aachen, eine aus Duisburg mit Trainingsspot in Xanten und eine aus Datteln an Baggerseen in Lippstadt und Wachtendonk. Daneben verkauft Gadgets4Rent, eine Buchungsplattform mit Landingpages für acht NRW-Städte, Kurse online.
Gebucht wird je nach Anbieter anders. eFoil Riders und Gadgets4Rent verkaufen den Termin im Onlineshop, bei eFoil Riders mit 48 Stunden Vorlauf. Die Mobile E-Foil Schule nimmt Anfragen über ihre Buchungsseite an, bezahlt wird per Vorkasse, PayPal oder nach Absprache bar. eFOIL NRW erreichst du telefonisch oder per E-Mail, den efoilwaterclub über Telefon, WhatsApp, E-Mail oder ein Anfrageformular. eFoil Riders lässt aus Sicherheitsgründen höchstens drei Wassersportler pro Zeitfenster aufs Wasser.
Mitbringen musst du überall ungefähr dasselbe: Badesachen, Handtuch, Sonnenschutz. Helm und Prallschutzweste stellen alle vier Schulen. Beim Neoprenanzug gehen sie auseinander: Die Mobile E-Foil Schule und der efoilwaterclub haben ihn im Preis, eFOIL NRW hat Anzüge, Hauben und Handschuhe vor Ort, eFoil Riders führt ihn als optionales, eigenes Teil. In Düren wird auch bei Regen und Kälte gefahren.
Sechzehn musst du sein, wenn du auf dem Rhein oder den Kanälen ein Kleinfahrzeug mit Motor steuerst (§ 1.09 RheinSchPV, § 1.09 BinSchStrO). Auf den Baggerseen greift diese Bundesregel nicht, dort setzt jede Schule ihre eigene Grenze. eFoil Riders lässt erst ab 16 fahren, verlangt 0,0 Promille und bittet Fahrer über 120 kg um einen Hinweis bei der Buchung. Der efoilwaterclub geht mit seinem Familienkurs den anderen Weg: Kinder ab Seepferdchen und fünf Jahren dürfen mit, aber nur zusammen mit dem Trainer auf dem Board. Die Seite eFoil-Kurs erklärt, was in der ersten Stunde auf dich zukommt; die Regeln der Anbieter zu Alter und Gewicht ersetzt sie nicht.
eFOIL NRW auf dem Datteln-Hamm-Kanal bei Lünen
Der Datteln-Hamm-Kanal ist eine Frachtstrecke, kein Freizeitsee. Er zweigt bei Datteln aus dem Dortmund-Ems-Kanal ab, läuft südlich der Lippe nach Osten und endet nach 47,2 km als Stichkanal bei Hamm-Uentrop. Die Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt zählt am Abzweig rund 8,3 Millionen Gütertonnen im Jahr, gefahren von Schiffen bis 135 m und Verbänden bis 186,50 m Länge.
Auf diesem Wasser schult eFOIL NRW aus Lünen. Einsteigerkurse dauern 1,5 bis 2 Stunden, eine Schulung kostet 200 €. Dieser und alle weiteren Preise hier sind die Listenpreise der Anbieter, gelesen am 24. September 2026. Erst Theorie, dann Balance und Steuern auf dem Wasser; für weiterführende Kurse stehen Foilen über Wellen, höheres Tempo und erste Tricks im Programm. Welches Board und welches Wasser, verrät erst die eigene Kleinanzeige des Betreibers: ein Lift Sport 4.9, auf dem Datteln-Hamm-Kanal in Lünen, Waltrop oder Datteln, ganzjährig bei jeder Wetterlage außer Gewitter. Ab drei Personen kommt die Schule im Umkreis von 30 km auch zu dir, ein passendes Gewässer vorausgesetzt.
Einen Verleih ohne Kurs bietet eFOIL NRW nicht an; das Wort „mieten“ steht nur im Anzeigentitel. Zwei Dinge klärst du vor der Buchung am Telefon: den Treffpunkt, denn die Website unter efoil-nrw.de ↗ nennt nur die Firmenadresse in Lünen, und die Frage, ob die Schule für ihre Strecke eine Ausnahme vom Tempolimit für Kleinfahrzeuge hält (12 km/h nach § 15.04 Nr. 2 BinSchStrO, Ausnahmen nach Nr. 5 erteilt die zuständige Behörde).

Köln und Düsseldorf: der Dürener Badesee
Die Suche nach „eFoil Kurs Köln“ oder „eFoil Düsseldorf“ führt zu eFoil Riders. Der Standort heißt im Shop „Köln / Düsseldorf“, gefahren wird aber an keinem der beiden Rheinufer. Jedes buchbare Produkt nennt als Adresse den Dürener Badesee in Düren-Gürzenich, von der A4, Ausfahrt Düren, ausgeschildert: 40 Minuten ab Köln, 30 ab Aachen, 60 ab Düsseldorf. Geparkt wird direkt am Wasser, laut Seebetreiber für 4 € pro Auto, Fahrräder stehen kostenlos.
Die Beginner Lesson kostet 99 €, der Verleih eines Boards 89 €, das Gruppenevent für drei bis zehn Personen 360 €, jeweils inklusive Steuer (so auf efoil-riders.com ↗; der Shop zeigt je nach Land des Besuchers andere Beträge, die 99 € gelten für Kunden aus Deutschland und Österreich). Eine Stunde dauert die Lesson, rund 45 Minuten davon bist du auf dem Wasser. Im Preis stecken Sicherheitseinweisung, Helm und Prallschutzweste; Handtuch und Badesachen bringst du mit, einen Neoprenanzug nur, wenn du einen hast. Verliehen werden Fliteboards der Größen Icon und Pro mit den Flügeln Flow und Race. Ohne Tragflügel geht es für dieselben 99 € auf einem Awake-Jetboard, und in der Saison gibt es einen kostenlosen Community Ride ab 16 Jahren.
Für den See gilt eine klare Hausregel. Der Betreiber, die Blue Playground UG aus Köln, verkauft eFoil-Sessions nur über eFoil Riders und schreibt auf seiner Buchungsseite unter duerenerbadesee.de ↗ „eigene E-Foils nicht gestattet“. Die Deutschland-Übersicht von eFoil Riders nennt als Kölner Standort das Wakebeach 257 am Straberger See in Dormagen, dessen Website kein eFoil führt; verlass dich auf die Adresse im Produkt, und die heißt Düren.

Weitere Adressen in Dortmund, Xanten und Lippstadt
Dortmund selbst hat, soweit wir sehen, keine Schule mit eigenem Wasser. eFOIL NRW liegt mit Lünen „nahe Dortmund“, so formuliert es der Betreiber selbst. Gadgets4Rent hat Landingpages für Köln, Düsseldorf, Dortmund, Duisburg, Essen, Bonn, Dormagen und Zülpich, jeweils „ab 199 €“ mit bis zu 90 Minuten Flugzeit je nach Board; mit Trockenkurs und Pausen sollst du bis zu drei Stunden einplanen. Jede dieser acht Seiten listet „Beliebte Spots“ wie Phoenix-See oder Baldeneysee und schreibt direkt darunter, dass das Befahren dieser Gewässer mit eFoils nach eigenem Stand nicht erlaubt oder ungeklärt ist. Auf welchem Wasser der Kurs dann stattfindet, steht auf keiner der acht Seiten unter gadgets4rent.de ↗, das klärst du vor dem Kauf; für den Verleih ohne Coach verlangt Gadgets4Rent den Nachweis, dass du das Board beherrschst.
Die Mobile E-Foil Schule aus Duisburg schult nach eigener Angabe an der Xantener Nord- und Südsee (was der Seebetreiber dazu sagt, steht weiter unten bei den Seen) und nach Absprache anderswo im Ruhrgebiet. Ein Kurs dauert 90 bis 120 Minuten. Der Einzelkurs mit 60 Minuten Fahrzeit und 15 Minuten Theorie kostet 169 €, mit 120 Minuten Fahrzeit 280 €, zu zweit zahlt ihr 280 € für zwei Boards mit je rund 60 Minuten Fahrzeit (nachzulesen auf efoil-schule.de ↗). Neoprenanzug, Helm, Weste und Funkgerät sind drin, der Coach bleibt per Funk mit dir verbunden. Welche Boards im Kurs laufen, schreibt die Seite nicht; die Schule ist zugleich SiFly-Händler und bietet Kaufinteressierten Probefahrten an.
Der efoilwaterclub aus Datteln fährt ausschließlich Audi e-tron foils von Aerofoils, bis hin zum aufblasbaren Airloop für Kinder. Drei feste Standorte nennt die Website: den Alberssee in Lippstadt, die Blaue Lagune in Wachtendonk im Kreis Wesel und den Beaver Creek Wake Park in Roermond, schon in den Niederlanden. Einzelkurse starten bei 199 € mit 60 bis 90 Minuten Fahrzeit und 20 Minuten Theorie, Gruppenkurse ab drei Personen bei 499 €, der Familienkurs bei 299 €, jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer (Preise laut efoilwaterclub.com ↗; das Impressum nennt die Kleinunternehmerregelung, frag also nach dem Endpreis). Helm, Prallschutzweste und Neoprenanzug sind inklusive, die Saison läuft von März bis Oktober.
Der Rhein: Kleinfahrzeug mit Kennzeichen, kein Kursrevier
Auf seiner ganzen Länge durch NRW ist der Rhein Bundeswasserstraße, und auf ihm gilt die Rheinschifffahrtspolizeiverordnung. Kein Paragraf darin nennt eFoils. Die Einordnung liefert die Kleinfahrzeugtabelle der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (Stand 1. September 2024): Das E-Foilboard ist ein Kleinfahrzeug und wird, anders als das Jetboard, nicht als Wassermotorrad behandelt. Ein Führerschein ist bis 7,5 kW Dauerleistung des Elektromotors nicht nötig (§ 5 Abs. 1 Nr. 1 SpFV).
Ab 2,21 kW brauchst du ein amtliches Kennzeichen (§ 1 Nr. 2 f KlFzKV-BinSch), mindestens 10 cm hoch an beiden Bugseiten (§ 2.02 RheinSchPV); das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt berechnet dafür 29,70 € nach Nr. 301 des Gebührenverzeichnisses (WSBGebV in der Fassung vom 7. September 2026). Den Zusammenhang dieser Bundesregeln erklärt die Seite eFoil-Regeln in Deutschland; hier die Kurzfassung für den Rhein. Steuern darfst du ab 16 Jahren (§ 1.09), ein Kleinfahrzeug lässt allen anderen Fahrzeugen den Raum für Kurs und Manöver (§ 6.02) und weicht Kleinfahrzeugen ohne Motor aus (§ 6.02a). Nachts müssten Topplicht, Seitenlichter und Hecklicht brennen (§ 3.13), was ein eFoil nicht kann. Du fährst bei Tageslicht.
Dann kommt das Wasser. Die NRW-Polizei gibt für den Rhein 3 bis 12 km/h Strömung an und beschreibt Sog und Wellenschlag vorbeifahrender Schiffe, die Erwachsene selbst in knietiefem Wasser in die Strömung ziehen, bei über 100 m Abstand zum Schiff. Auf dem Niederrhein laufen rund 70 % aller deutschen Wasserstraßentransporte, die Schiffe tragen im Schnitt 2.500 t. Bei Hochwasser greift § 10.01 RheinSchPV zwischen Iffezheim und der Spyck’schen Fähre, das ist der gesamte NRW-Rhein: zwischen Hochwassermarke I und II höchstens 20 km/h, ab Marke I nur Fahrzeuge mit Sprechfunk, ausgenommen muskelbetriebene Kleinfahrzeuge. Ein eFoil ohne Funk bleibt ab Marke I an Land.
Köln hat das Baden im Rhein im Stadtgebiet seit dem 17. September 2025 untersagt, mit bis zu 1.000 € Bußgeld. Als Baden gilt das planmäßige Verweilen in mehr als knöcheltiefem Wasser; ob ein Fahrer nach dem Sturz darunterfällt, sagt der Text nicht. Keine der vier Schulen schult auf dem Rhein, und unsere Lesart ist dieselbe: rechtlich als Kleinfahrzeug zulässig, wegen Strömung, Berufsschifffahrt und Hochwasserregeln nur für geübte Fahrer und nie als Übungsrevier. Wie ein Fluss mit Kursangebot aussieht, zeigt der Neckar. Örtliche Anordnungen für Häfen und Reeden wie Duisburg-Ruhrort haben wir nicht geprüft; dafür ist die Wasserschutzpolizei die Adresse.
Die Kanäle unter Bundesrecht mit 12 km/h und Spundwänden
Datteln-Hamm-Kanal, Rhein-Herne-Kanal, Wesel-Datteln-Kanal und Dortmund-Ems-Kanal stehen in Anlage 1 des Bundeswasserstraßengesetzes, dazu die Ruhr von der Mündung bis km 12,21 in Mülheim. Die Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung fasst sie in Kapitel 15 als Norddeutsche Kanäle zusammen und kennt für Kleinfahrzeuge dort keine Sondervorschriften (§ 15.24). Führerschein, Kennzeichen, Alter und Lichter laufen wie auf dem Rhein: frei bis 7,5 kW, Kennzeichen ab 2,21 kW, 16 Jahre (§ 1.09 BinSchStrO), nur bei Tag.
Der Unterschied steht in § 15.04 Nr. 2 BinSchStrO. Auf eben diesen Strecken, ausgebaute wie nicht ausgebaute Abschnitte des Datteln-Hamm-Kanals eingeschlossen, darf ein Kleinfahrzeug gegenüber dem Ufer höchstens 12 km/h fahren; mehr kann nur die zuständige Behörde nach Nr. 5 erlauben, „für einzelne Strecken und aus einem besonderen Anlass“. Für ein eFoil ist das eine unbequeme Zahl: Viele Boards heben in diesem Bereich gerade erst ab. Eine veröffentlichte Ausnahme für eFOIL NRW kennen wir nicht, die Frage gehört ins Telefonat vor der Buchung; mit dem eigenen Board fragst du das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Westdeutsche Kanäle.
Dazu kommt die Bauart. Kanäle haben Spundwände und Steinböschungen statt Strand; die Polizei beschreibt, wie Bug- und Heckwellen Badende dagegen drücken, und stellt klar, dass Baden im Kanal eine unzulässige Nutzung der Wasserstraße ist. Frachter von über 100 m Länge sehen dich spät und weichen nicht aus. § 8.10 BinSchStrO verbietet das Schwimmen bis 100 m vor und hinter Brücken, Wehren, Hafeneinfahrten und Anlegestellen der Fahrgastschiffe sowie im Schleusenbereich. Mit Coach und Prallschutzweste lässt sich auf dem Kanal schulen, eFOIL NRW arbeitet so. Für die erste Runde ohne Begleitung ist er der falsche Ort.
Der Berliner Wannsee liegt genauso im Bundesrecht, erlaubt aber 25 km/h außerhalb des Uferschutzstreifens, und auf dem Müggelsee fährst du mit Motor in der gekennzeichneten Fahrrinne. Solche Seen hat NRW nicht.
Seen und Talsperren nur mit dem Ja des Eigentümers
Für Seen gilt Landesrecht, und das Landeswassergesetz NRW lässt wenig Spielraum. § 19 Abs. 1 LWG erlaubt jedem das Befahren natürlicher Gewässer nur „mit kleinen Fahrzeugen ohne eigene Triebkraft“, und für künstliche Gewässer gilt nicht einmal das. Ein Motor ist von sich aus kein Gemeingebrauch. Auf nicht schiffbaren Gewässern braucht das Befahren mit Motor eine widerrufliche Genehmigung (Abs. 5), und wo eine Behörde kleine Elektrofahrzeuge allgemein zulässt, gilt auf stehenden Gewässern 6 km/h (Abs. 6). Bei künstlichen Gewässern und Talsperren entscheidet sie im Einvernehmen mit dem Eigentümer (§ 20). Jeder Baggersee hat so einen Eigentümer, und ohne dessen Ja und eine Genehmigung setzt du kein eFoil ein. Für Fühlinger See, Unterbacher See, Phoenix-See oder Elbsee fehlt in allem, was die Betreiber veröffentlichen, eine Regel, die eFoils freigibt.
Die Talsperren des Ruhrverbandes sind der klarste Fall. Die Freizeitordnung für Henne-, Sorpe-, Möhne-, Bigge- und Listertalsperre, in Kraft seit dem 1. Januar 2026, lässt Surfbretter, Foilboards und SUPs entgeltfrei und ganzjährig zu und schreibt im selben Punkt 4: „eFoils sind nicht gestattet.“ Auf Harkortsee, Hengsteysee und Kemnader See sind Elektromotoren nach Angabe des Verbandes gar nicht erlaubt, weil Propeller in den flachen Stauseen Sediment aufwirbeln. Auf den fünf Talsperren bleibt dir das Wingfoilen, ganzjährig und ohne Gebühr, die Schulen dafür listet die Seite Wingfoil-Kurs; das eFoil lässt du im Auto.
Die Ruhr von km 12,21 bis 41,40 mit Kettwiger See und Baldeneysee regelt die Ruhrschifffahrtsverordnung der Bezirksregierung Düsseldorf (Stand 22. Juli 2024). § 17 Abs. 1 Nr. 1 verbietet das Einsetzen von und Fahren mit „maschinenbetriebenen Amphibien-, Luftkissen- und Tragflügelfahrzeugen, Wassermotorrädern (Jetski u. Ä.) sowie sonstigen Fahrzeugen oder Motorfahrzeugen mit direkter Verbindung zu einem Sportgerät (z. B. Flyboard)“. Ein motorgetriebenes Tragflügelbrett fällt nach unserer Lesart unter diesen Wortlaut; eine Gerichtsentscheidung dazu kennen wir nicht. § 18 Abs. 2 verbietet obendrein das Einsetzen motorisierter Kleinfahrzeuge am Baldeneysee. Elektromotorboote bis 2,21 kW nimmt dieser Paragraf zwar aus, an § 17 kommt ein Tragflügelbrett damit aber nicht vorbei.
Die Xantener Nord- und Südsee, 245 Hektar aus dem Kiesabbau, gehören zum Freizeitzentrum Xanten. Nach § 7 der See- und Uferordnung (Fassung vom 1. April 2021) ist das Befahren kein Gemeingebrauch und braucht eine Zulassung der FZX; Elektromotoren sind mit höchstens 10 km/h erlaubt, über 2,5 kW verlangt § 9 einen anerkannten Motorbootnachweis. Eine eFoil-Kategorie kennt die Tarifliste nicht, und § 7 Nr. 4 untersagt gewerblichen Schulbetrieb durch Dritte, Ausnahmen nur in begründeten Einzelfällen. Ob die Mobile E-Foil Schule eine solche Ausnahme hat, schreibt weder die Schule noch die FZX unter f-z-x.de ↗; frag bei beiden.
Am Dürener Badesee und am Alberssee steht die Antwort in den Hausregeln: eigene E-Foils nicht gestattet beziehungsweise nur Wasserfahrzeuge ohne Motor. Dasselbe Muster, Bundesfluss offen und Landessee zu, gilt in Bayern mit Main und Donau. Mit dem eigenen Board bleiben dir in NRW der Rhein und die Kanäle, sonst nichts ohne Genehmigung.
Was eine Session in NRW kostet
Zwischen 99 € und 200 € liegt der Einsteigerkurs, beim efoilwaterclub 199 € zuzüglich Mehrwertsteuer, und die Spanne erklärt sich über die Zeit auf dem Wasser: rund 45 Minuten Fahrzeit bei eFoil Riders, 60 bei der Mobile E-Foil Schule, 1,5 bis 2 Stunden Gesamtzeit bei eFOIL NRW, 60 bis 90 Minuten Fahrzeit beim efoilwaterclub, bis zu 90 Minuten Flugzeit bei Gadgets4Rent. Wer die doppelte Fahrzeit will, zahlt bei der Mobile E-Foil Schule 280 € für 120 Minuten.
Zu zweit zahlt ihr bei der Mobile E-Foil Schule 280 € für zwei Boards, bei Gadgets4Rent teilt ihr euch die Kurszeit. Gruppen zahlen bei eFoil Riders 360 € für drei bis zehn Personen, beim efoilwaterclub ab 499 € zuzüglich Mehrwertsteuer ab drei Personen. Nach dem Kurs mietest du bei eFoil Riders für 89 € oder bei Gadgets4Rent gegen den Nachweis, dass du das Board beherrschst; eFOIL NRW verleiht nicht. Mit dem eigenen Board zahlst du für Rhein und Kanäle einmal 29,70 € an das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt, sofern das Board über 2,21 kW hat und ein amtliches Kennzeichen braucht. Gutscheine der Mobile E-Foil Schule gelten zwei Jahre ab Ende des Kaufjahres.
Tabelle seitlich wischen für weitere Spalten
| Anbieter | Wasser | Boards | Einsteigerkurs | Sonstiges |
|---|---|---|---|---|
| eFOIL NRW (Lünen) | Datteln-Hamm-Kanal | Lift Sport 4.9 | 200 € (1,5-2 h) | kein Verleih, ganzjährig laut Anzeige |
| eFoil Riders (Köln / Düsseldorf) | Dürener Badesee | Fliteboard Icon, Pro | 99 € (60 min) | Verleih 89 €, Gruppe 360 €, ab 16 |
| Mobile E-Foil Schule (Duisburg) | Xanten, Ruhrgebiet nach Absprache | nicht genannt (SiFly-Händler) | 169 € (60 min Fahrzeit) | 120 min 280 €, zu zweit 280 € |
| efoilwaterclub (Datteln) | Alberssee, Blaue Lagune, Roermond | Audi e-tron foil | ab 199 € zzgl. MwSt | Gruppe ab 499 € zzgl. MwSt, März bis Oktober |
| Gadgets4Rent | auf den Seiten nicht genannt | je nach Modell, nicht genannt | ab 199 € | acht NRW-Städte, Verleih nur mit Nachweis |
Die Anbieter der anderen Bundesländer stehen mit ihren Preisen unter eFoil mieten, die Rechnung für ein eigenes Board unter eFoil-Preis und die Kaufberatung unter eFoil kaufen. In NRW kommt vor der Kaufentscheidung die Frage nach dem Wasser: Ohne Genehmigung bleiben dem eigenen Board Rhein und Kanäle, mit 12 km/h, Spundwänden und Berufsschifffahrt.


